Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

ganz allgemein zu Kleinkindern, ob nun aufgeweckt, klug oder hochbegabt

Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Rabaukenmama » Sa 14. Jun 2014, 21:27

Wie geht es anderen Eltern von mehreren Kindern mit dem teilen der Aufmerksamkeit? Sind Eure Kinder aufeinander eifersüchtig und wenn ja wie oft und wie zeigen sie das? Hat jedes Kind seine fixe "Rolle" im Familienverband (z.B. Clown, Dramatiker, Lehrer,...)?

Was uns betrifft so sind meine beiden Buben von der Wesensart her ziemlich verschieden. Während der Grosse (4,2 Jahre) sehr oft Aufmerksamkeit einfordert und uns (meinen Mann und mich) zu irgend etwas motivieren will: mitspielen, mit ihm wo hingehen, etwas spezielles machen (z.B. kochen oder staubsaugen) wo er mithelfen kann, ist der Kleine (1Jahr 11 Monate) durchaus imstande, sich lange und intensiv selbst zu beschäftigen. Dadurch bekommt der Grosse im Alltag mehr Aufmerksamkeit als der Kleine. Dafür gibt´s Phasen, wo der Kleine sich mit absichtlich provokantem Verhalten in den Mittelpunkt stellen will (seinen Bruder schlagen, Spielzeug aus dem Fenster werfen, an den Reglern vom Gasherd drehen,...).

Ein tolles Druckmittel sind für den Kleinen auch seine Hörhilfen (Aussenteile von Cochlea Inplantaten). Die sind nämlich sehr empfindlich und dürfen nicht nass werden oder gar verloren gehen. Tja, und wenn Kleinsohn die Magnetteile der Inplantate absichtlich provokant in den Mund steckt oder sie vom Kabel löst, ist ihm natürlich 100%ige Aufmerksamkeit sicher. Da kann ich natürlich nicht so tun als ob nichts wäre und mit dem Grossen seine Lego-Kreationen weiter bauen...was dem natürlich absolut nicht gefällt.

Wenn wir beide (mein Mann und ich) zu Hause sind ist es einfacher, weil dann jeder mal die Verantwortung für EIN Kind voll übernimmt während der andere sich ums andere Kind kümmert. In der Hinsicht geht´s uns also gut und ich frage mich oft, wie das Eltern von mehr als 2 Kindern oder AlleinerzieherInnen machen.

Eifersucht ist bei uns auch immer wieder ein Thema, wobei es unterschiedliche Phasen davon gibt. Vor allem das umsorgt-und-bemuttert-werden ist eine Sache, auf die mein Grosser eifersüchtig sein dürfte. Dabei ist der Kleine jetzt schon viel selbstständiger als sein Bruder im selben Alter war.

Auch der Kleine ist manchmal eifersüchtig, vor allem, wenn er sieht, dass ich meine Aufmerksamkeit seinem Bruder widme. Beim vorlesen ist es besonders schlimm. Mittlerweile muss der Kleine bei der Gute-Nacht-Geschichte des Grossen ins Gitterbett (was er ohne weinen akzeptiert) denn wenn er dabei ist dann versucht er immer, die Seiten umzublättern oder herauszureissen oder er setzt sich einfach ins Buch, so dass ich nicht weiterlesen kann. Ich vermute mal dass der Kleine irgendwie mitbekommt, dass er beim vorlesen von etwas "ausgeschlossen" ist, und dass er deswegen so agiert.

Wie geht´s Euch damit?
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon sinus » Mo 16. Jun 2014, 09:53

Naja, viel kann ich nach erst zweieinhalb Monaten mit zwei Kindern dazu noch nicht sagen...
Aber meine Große kann und konnte sich schon von Anfang an gut und lange allein beschäftigen. Sie spielte immer in meiner Nähe, aber forderte von mir eher selten Beteiligung ein.
Wie das bei der Kleinen wird, wird spannend, denn ich bin da ja jetzt wirklich verwöhnt. Und diesmal muss ich nebenher arbeiten, so dass es blöd wäre, wenn sie da sehr viel Aufmerksamkeit braucht.
Bis jetzt ist sie aber pflegeleicht.

Zum Thema Eifersucht: die Große ist nicht offen eifersüchtig, aber durch die neue Familienkonstellation schon etwas aus der Bahn geworfen. Sie war und ist auch mitunter viel sensibler/dünnhäutiger als sonst. Zickt mehr, wirkt öfter schlecht gelaunt. Ist eben ein wenig aus dem Gleichgewicht. Aber sie jetzt das jetzt nicht bewusst ein, um meine Aufmerksamkeit zu binden.
Neulich hab ich Freunde fotografiert, die ein Familienbild wollten. Ich habe sie aus dem Bild geschickt, da sie ja nunmal nicht zu dieser Familie gehörte. Da war sie noch lange eingeschnappt und meinte später, sie hätte es so empfunden, dass ich sie ja gar nicht mehr brauche.
Sie fragt auch, wen ich lieber habe und ist eifersüchtig darauf, dass die Kleine mich AUCH lieb hat. ("Ich möchte, dass ich diejenige bin, die dich am liebsten auf der Welt hat")
An sich kommen sich die beiden aber bisher wenig ins Gehege, die wichtigen Highlights des Tages (vorlesen, singen, kuscheln am Abend, ergibt ca. 1 Stunde) war mir wichtig für die Große zu erhalten und bisher klappt das. Notfalls lese ich auch mal mit Baby im Tragetuch vor, aber inzwischen kommt die Kleine gut auch mal länger ohne mich aus, so dass ich der Großen dabei wirklich zu 100% zur Verfügung stehe.
Beim Frühstück hat sie mich auch für sich, da das Baby da meist noch schläft.

Wie es wird, wenn die Kleine größer wird und deutlicher und mehr was einfordern/auf sich aufmerksam machen kann, werden wir sehen.
Vermutlich gehen diese Probleme ja dann erst los...
Die Große jedenfalls ist bisher sehr vernünftig und geduldig und sieht ein, wenn sie mal zurückstecken muss.
Klar ist sie darüber dann nicht grad glücklich, aber sie macht mir dann nicht bewusst Schwierigkeiten, sondern sucht sich eine andere Beschäftigung (malen, basteln, spielen).
Bei ihr äußert es sich eben eher darin, dass sie insgesamt dünnhäutiger reagiert, unausgeglichener ist, als normal und sich zurückzieht oder (an andere Stelle) mehr zickt. Aber die Situation ist ja immer noch recht neu und sie muss sich erstmal wieder finden. Ich habe den Eindruck, dass es schon wieder wesentlich besser geworden ist.
Sie sagt aber auch, wenn sie was doof findet und darf auch sagen, wenn sie das Baby nicht leiden kann. Ich erwarte nicht, dass sie die kleine Schwester lieb hat, nur weil sie ihre Schwester ist. Sowas muss wachsen. (Bisher ist sie dem Baby gegenüber eher distanziert. Nicht ablehnend, aber auch nicht besonders interessiert an der Schwester)
Wir können aber immer offen drüber reden und dadurch dann gut "dran arbeiten".

Ich bin guter Hoffnung, dass das langfristig weiter gut klappt. Hilfreich ist da sicher der große Altersabstand von reichlich 5 Jahren.
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 16. Jun 2014, 12:21

Koschka hat geschrieben: Die Situation wie bei euch - das große Kind ist vordernd, das Kleine pflegeleicht - ist somit sehr verbreitet.


Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Ich kenne aber auch ein paar Familien mit 2 Kindern, wo es genau umgekehrt ist. Eine Freundin, deren Kinder mittlerweile erwachsen sind, hatte so eine Situation. Ihr älterer Sohn war ausgesprochen pflegeleicht und folgsam, also "brav" im üblichen Sinn. Man konnte alles mit ihm besprechen und er war schon früh selbstständig. Als sie nur ein Kind hatte dachte sie, das läge daran, dass sie eben so eine ruhige, relaxte Mutter ist. Dann kam ihr zweiter Sohn: laut, fordernd, schwierig und die Dinge, die ihm verboten wurden, waren ein "muss".

So gesehen bin ich ganz froh, dass bei mir das zweite Kind das "pflegeleichtere" ist.

Koschka hat geschrieben:Jetzt weiß ich, dass manche Kinder andere Maßnahmen brauchen, die ihre Umgebung eher vereinfachen - minimum an Spielsachen, möglichst einfache und übersichtliche Informationsquellen, viel Langeweile und wenig Aktion. Für solche Kinder ist dann weniger tatsächlich mehr.


Ganz genauso ist es bei uns auch. Kleinsohn hat mit einem Rahmenpuzzle oder einer Motorikschleife eine stundenlange Beschäftigung.

Am krassesten war der Unterschied im Wartezimmer des Frauenarztes. Da war ich kürzlich mit dem Kleinen. Es gab einige Spielsachen, unter anderem eine "Arche Noah" wo Holztiere in die entsprechenden Öffnungen gesteckt werden mussten. Mein Kleiner war begeistert und spielte ca. 45 Minuten damit. Immer, wenn alle Tiere drin waren, leerte er sie wieder aus und fing von vorne an. Dann kam er zu mit zu einer Runde "Hoppe, hoppe Reiter". Eine ältere Frau, die ebenfalls im Wartezimmer sass, meinte dann zu mit "Na, das ist aber ein lebhaftes Kind!".

Wahrscheinlich hat sie meinen verständnislosen Blick (Reaktion auf diese Aussage) nicht verstanden. Etwa 2 Jahre vorher war ich mit meinem Grossen hier. Der hat mal sämtliche Spiele, die im Wartezimmer waren, auf den Boden gelegt und das "Material" verteilt. Dann hat er etliche Bücher aus den Regalen gerissen, wollte dort und da mal was vorgelesen haben um zwischendurch immer wieder zum Schalter zu gehen und zu sehen, ob er der Sprechstundenhilfe z.B. beim ausdrucken von Rezepten "helfen" kann. Dazwischen hat er sämtlichen anderen Patienten in Gespräche verwickelt und laut vor sich hin gesungen. Schon nach 15 Minuten war der Raum ein einziges Chaos. Den Kleinen im Vergleich dazu als "lebhaft" zu bezeichnen fand ich extrem seltsam. Aber die alte Frau hatte ja nicht den unmittelbaren Vergleich.
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 16. Jun 2014, 12:44

sinus hat geschrieben:Zum Thema Eifersucht: die Große ist nicht offen eifersüchtig, aber durch die neue Familienkonstellation schon etwas aus der Bahn geworfen. Sie war und ist auch mitunter viel sensibler/dünnhäutiger als sonst. Zickt mehr, wirkt öfter schlecht gelaunt. Ist eben ein wenig aus dem Gleichgewicht. Aber sie jetzt das jetzt nicht bewusst ein, um meine Aufmerksamkeit zu binden.


So ähnlich ist es bei unserem Großen auch: eindeutig sensibler und zickiger als früher! Wobei ich nicht sagen kann, ob es am kleinen Bruder liegt oder die ganz normale Trotzphase ist (oder beides zusammen).

sinus hat geschrieben:An sich kommen sich die beiden aber bisher wenig ins Gehege, die wichtigen Highlights des Tages (vorlesen, singen, kuscheln am Abend, ergibt ca. 1 Stunde) war mir wichtig für die Große zu erhalten und bisher klappt das. Notfalls lese ich auch mal mit Baby im Tragetuch vor, aber inzwischen kommt die Kleine gut auch mal länger ohne mich aus, so dass ich der Großen dabei wirklich zu 100% zur Verfügung stehe.
Beim Frühstück hat sie mich auch für sich, da das Baby da meist noch schläft.

Wie es wird, wenn die Kleine größer wird und deutlicher und mehr was einfordern/auf sich aufmerksam machen kann, werden wir sehen.
Vermutlich gehen diese Probleme ja dann erst los...


Ich vermute mal dass Deine Grosse allein schon auf Grund des größeren Altersunterschiedes in vielen Punkten vernünftiger ist. Als mein Kleiner noch nicht mobil war gab´s auch kaum Eifersucht (von den ersten 3 Wochen, die ziemlich heftig waren, mal abgesehen). Aber der Kleine schlief viel und kam dem Grossen nicht in die Quere. Da der Kleine erst spät mobil wurde (lernte erst mit 11,5 Monaten krabbeln und mit 13 Monaten frei sitzen) blieb dieser Zustand friedlicher gegenseitiger Akzeptanz bei uns lange erhalten. Wobei schon mal die Frage kam ob "das kleine Baby" (so nannte er seinen Bruder in den ersten 10 Monaten) nicht wieder in meinen Bauch zurück geht. Ich habe dann erklärt dass das nicht möglich ist und er hat es mit den Worten "Na, dann soll es halt dableiben" (das Baby) akzeptiert.

Mittlerweile ist es aber so, dass der Kleine doch sehr häufig "dabei sein" oder "mitmachen" will - und zwar ist das natürlich genau das interessant, was der Große gerade macht. Und der ist natürlich nicht gerade begeistert wenn sein Bruder die eben neue eröffnete, mühsam gebaute Eisenbahnstrecke mit ein paar Handgriffen zerstört.

Exklusivzeit hat mein Großer mehr als eine Stunde täglich. Die Stunde ist schon Fixum wenn mein Mann gegen 17h30 von der Arbeit heimkommt. Dann darf sich mein Großer aussuchen, was wir gemeinsam machen während mein Mann den Kleinen "übernimmt" (im Normalfall die leichtere Aufgabe). Meistens sind es Rollenspiele mit Autos, basteln oder Lego. Dazu kommt noch die Exklusivzeit mit dem Papa (wo sie z.B. gemeinsam zeichnen oder X-Box spielen) und die Vorlesezeit am Abend (mind. 1/2 Stunde).

sinus hat geschrieben:Sie sagt aber auch, wenn sie was doof findet und darf auch sagen, wenn sie das Baby nicht leiden kann. Ich erwarte nicht, dass sie die kleine Schwester lieb hat, nur weil sie ihre Schwester ist. Sowas muss wachsen. (Bisher ist sie dem Baby gegenüber eher distanziert. Nicht ablehnend, aber auch nicht besonders interessiert an der Schwester)
Wir können aber immer offen drüber reden und dadurch dann gut "dran arbeiten".


Ich mache auch keinen Druck dass mein Sohn seinen Bruder lieben muss. Seit zwei Tagen wird der Kleine zur Kiga-Eingewöhnung in der Früh vom Shuttlebus abgeholt, was mehr Exklusivzeit für den Grossen bedeutet, den ich erst eine Stunde später in seinen Kindergarten bringe. Heute kam mal die Frage "Wo ist der der A....?". Auf meine Antwort "Schon im Bus, auf dem Weg in den Kindergarten" kam ein erleichtertes "Super, dann kann ich ja was bauen ohne daß er es kaputt macht!".

Lustig war auch mal eine Unterhaltung über Schulferien, wo ich meinem Großen erzählt habe, dass mir selbst als Kind in den grossen Ferien am Ende immer langweilig war. Auf die Frage warum antwortete ich "Weisst du, ich hatte keine Freunde und kleine Geschwister. Niemand hat mit mir gespielt. Da war mir langweilig." Nach kurzer Nachdenkpause meinte mein Sohn "Mir wird in den Schulferien nie langweilig sein, weil ich habe ja den A.... (seinen Bruder). Nach neuerlicherm, kurzem Nachdenken kam dann "...obwohl ich den A.... ja gar nicht so besonders mag weil er mir immer alles kaputt macht!".

sinus hat geschrieben:Ich bin guter Hoffnung, dass das langfristig weiter gut klappt. Hilfreich ist da sicher der große Altersabstand von reichlich 5 Jahren.

Ich glaube auch dass sich langfristig jedes Kind "seinen" Platz in der Familie sichert. Alles Gute mit Deinen 2 Mädels!
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Rabaukenmama » Do 19. Jun 2014, 22:33

Heute war mal ein total positiver Tag mit meinen zwei Rabauken. Ich war den ganzen Nachmittag mit dem Großen am Spielplatz und mein Mann ist mit dem Kleinen nach dem (Nach-)Mittagsschlaf nachgekommen. Die zwei hatten einen Riesenspaß auf einer Wippe und haben so viel zusammen gelacht! Abends hat der Grosse noch Lego gebaut und war tolerant genug den Kleinen auch "mitspielen" zu lassen. Und der Kleine hat das Lego dieses Mal nicht nur ausgeleert oder durch die Wohnung geschossen, sondern die kleinen Spielsteine in einer Reihe auf dem Tisch aufgelegt. So haben die zwei auch noch am Abend friedlich fast eine Stunde zusammen gespielt.

Solche Tage machen mir Hoffnung, dass jetzt doch das Alter kommt, wo die zwei mehr miteinander "anfangen" können.
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Linasina » Do 19. Jun 2014, 22:42

Das freut mich dass es heute gut geklappt hat und die beiden sich jetzt im Spiel besser verstehen. Bei meinen beiden ist das leider noch nicht so. Die Kleine kreischt wenn die Große in die Nähe kommt. Wenn die Große etwas baut darf die Kleine nicht in die Nähe, Sie darf nichts kaputt machen usw.
Momentan ist es mit beiden dermaßen anstrengend dass ich abends fix und fertig bin. Ich hoffe es wird besser wenn die Kleine 2 wird.
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Rabaukenmama » Do 19. Jun 2014, 23:16

Linasina hat geschrieben:Das freut mich dass es heute gut geklappt hat und die beiden sich jetzt im Spiel besser verstehen. Bei meinen beiden ist das leider noch nicht so. Die Kleine kreischt wenn die Große in die Nähe kommt. Wenn die Große etwas baut darf die Kleine nicht in die Nähe, Sie darf nichts kaputt machen usw.
Momentan ist es mit beiden dermaßen anstrengend dass ich abends fix und fertig bin. Ich hoffe es wird besser wenn die Kleine 2 wird.


Wann wird Deine Kleine 2?
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Linasina » Fr 20. Jun 2014, 06:56

Im Dezember.
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Rabaukenmama » Fr 20. Jun 2014, 13:53

Linasina hat geschrieben:Im Dezember.


Mein Kleiner wird in einem Monat 2 und ich habe seit kurzem echt das Gefühl, dass das Verhältnis zwischen meinen Buben besser wird. Deine Hoffnung ist also berechtigt ;).
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Re: Geschwister - Aufmerksamkeit und Eifersucht

Beitragvon Linasina » Fr 20. Jun 2014, 15:34

Na da bin ich aber froh. Ich werde berichten ob es sich bessert.
Also am Anfang gab es bei meinen beiden keine Eifersucht nur die Bockanfälle bei der Großen waren schlimmer. Als die Kleine mobiler wurde und alles in den Mund steckte da steckte meine Grosse auch alles in den Mund. Das Fingernägel kauen wurde zeitweise schlimmer und Sie sprach und spricht teilweise Babysprache.
Sie kümmert sich manchmal rührend um die Kleine und will Sie ins Bettchen heben und aus dem Kindersitz raus heben
Sie passt auch ab und an mal auf Sie auf. Aber es gibt Tage da ist Sie sehr grob und tut der Kleinen mit Absicht weh. Auch will Sie ständig die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Wenn die Große der Kleinen etwas weg nimmt dann kreischt die Kleine immer. Sie kann sich noch nicht anders äußern. Erst kürzlich wurde mir wieder gesagt dass die Kleine zu wenig spricht und ich langsam mal was tun müsste dass Sie mehr spricht.
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