Wann und wie schwimmen lernen?

ganz allgemein zu Kleinkindern, ob nun aufgeweckt, klug oder hochbegabt

Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 11. Jul 2016, 22:40

Aktuelles update: Mit meinem jüngeren Soh habe ich den Kurs abgebrochen, der ältere ist heute im Kurs 25 Meter frei geschwommen und freut sich schon, den Kurs mit dem "Pinguin" (entspricht dem Seepferdchen in Deutschland) abzuschließen. Danach will er noch mindestens 2 weitere Kurse machen - wir werden sehen ;).

Ich plane, mit meinem jüngeren Sohn in den nächste Wochen einige Male ganz allein und exklusiv ins Bad zu gehen weil ich dann nur für ihn da sein kann. Unterdessen hat mein älterer Sohn seine letzten Tage im Kindergarten - wie die Zeit vergeht! Im August ist erst mal unsere Urlaub und dann ist viel Exklusiv-Zeit mit meinem älteren Sohn geplant, bevor die Schule losgeht.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Linasina » Di 12. Jul 2016, 09:07

Meine Älteste hat mit etwa 5 Jahren ihr Seepferdchen gemacht und ist sehr Verantwortungsbewusst im Wasser unterwegs. Trotzdem können wir sie nicht aus den Augen lassen. In der Schule ist es von Vorteil das Seepferdchen zu haben weil Sie sonst nicht in den Schwimmer gelassen werden.
Da hast du recht die Zeit vergeht viel zu schnell.
Ich hoffe dein Großer fühlt sich wohl in der Schule. Meine Tochter hat das erste Schuljahr gut überstanden. In allen Fächern sehr gut abgeschnitten nur leicht ablenkbar ist Sie leider. Den sozialen Rückstand hat Sie sehr gut aufgeholt. Ich bin sehr zufrieden.
Ich bin gespannt was Du alles über die Schulzeit berichtest.
Lg
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Koschka » Do 14. Jul 2016, 20:41

Es gibt grundsätzlich nicht so viele Kinder, die im jungen Alter gut schwimmen könnnen. Eine Kombination aus kurzen Armen und Beinen mit einem schweren Kopf ist keine gute Voraussetzung zum Schwimmen. Es gibt Kinder, die es trotzdem schaffen. Das sind eher Ausnahmen, die die Regel nur bestätigen. Meine Großen haben mit 4 im Urlaub ihren ersten Schwimmkurs gehabt. Die beiden konnten trotz richitger Technik nur unter Wasser schwimmen. Das Ziel des Kurses- bis zum Beckenrand schwimmen können, sollte man ins Pool reinfallen, war erreicht. Mit 6 haben sie ihren nächsten Kurs gemacht, dann konnten sie relativ schnell Seepferdchen machen. Richtig sicher im Wassser, so dass sie einige Hundert Meter ohne Pause schwimmen konnten, wurden sie erst mit 8. Mein kleiner ist ein Extremfall. Er hat so einen schweren Kopf, dass er bis zum 3. Geburtstag nicht mal mit Schwimmflügel sich über Wasser halten konnte.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Rabaukenmama » Fr 15. Jul 2016, 07:39

@koschka: Ja, davon habe ich auch schon gehört. Der Sohn einer Bekannten hat mit 3 Jahren einen Schwimmkurs gemacht und konnte am Ende tatsächlich schwimmen - aber UNTER Wasser wegen des schweren Kopfes. Mit Kopf über Wasser hat er es erst später gelernt.

@Linasina: Schön zu hören, dass Deine Tochter das erste Schuljahr gut überstanden hat :) . Ich hoffe, in einem Jahr von meinem Sohn dasselbe berichten zu können :mrgreen: .

Morgen ist der letzte Tag des Schwimmkurses und mein Sohn bekommt den "Pinguin" (entspricht dem Seepferdchen in D). Er kann angstfrei eine ganze Länge im tiefen Wasser schwimmen. Offensichtlich war genau der richtige Zeitpunkt für den Kurs :) . Nur beim reinspringen ist er noch feig und läßt sich lieber vom Beckenrand ins Wasser gleiten. Das kenne ich aber von mir auch.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Meersalz » So 17. Jul 2016, 15:49

Unsere Große hat hat einen Schwimmkurs in einer Gruppe gemacht, als sie 2 war, hier durften die Eltern dabei sein und auch mit ins Wasser gehen, wenn die Kinder das wollten.

Unsere Große hat ihre 50 m frei geschwommen kurz/ein paar Wochen vor ihrem 3.Geburtstag. Das ist wohl auch eher eine Ausnahme.
Unsere Kleine ist jetzt 2 und kommt schwimmt ihrer Schwester mit Schwimmschlange zügig hinterher.

Da wir am Meer leben, und die Badesaison etwas länger als in Deutschland ist, und wir demnach auch öfter schwimmen gehen, liegt es einfach an der Übung.
Die Kinder hier in Spanien können i.d. Regel alle mit 4 Jahren sich 5 Meter über Wasser halten, ohne einen Schwimmkurs gemacht zu haben, einfach, weil sie öfter ins Wasser gehen. Wenn Sie einen Schwimmkurs machen, dann können sie meistens nach 2-3 Wochen ihre 50 m frei schwimmen. Technik wird in dem Alter erst mal aussen vor gelassen. Die Kinder schwimmen dann eher im Hunde-Frosch-Mixstil.

MIt 4 kann unsere Große nun Brustschwimmen, Rückenschwimmen, Kraulen und Tauchringe aus 2 Meter Tiefe holen, und das auch schon seit sie 3 ist. Klar, bei der Technik kann man noch feilen, bei der Ausdauer auch, aber das hängt immer vom Blickwinkel ab. Wenn wir im Urlaub auf deutsche Eltern oder Kinder treffen, dann ist das große Staunen über unsere beiden Delfine im Wasser groß. Wenn sie dann auch noch den Mund aufmachen, und ihr Schnitzel anderen Leuten (egal ob Franzosen, Deutsche, Engländer oder Spanier) erzählen, umso mehr. :lol:

Die Reaktionen sind manchmal etwas bedauernswert, wenn die Eltern ihr Kind unbedingt ins Wasser zu scheuchen, damit es jetzt schwimmt, obwohl und dann erst recht keine Lust hat.

Ich denke, unsere Kinder haben das Schwimmen nicht nur deswegen so schnell gelernt, weil wir natürlich oft ins Wasser gehen, sondern weil wir als Eltern auch gerne und mit ihnen ins Wasser gehen und planschen und spielen. Dabei ist es einfach praktisch schnell wegzuschwimmen/paddeln, wenn man nicht gefangen werden will.
Schwimmen lernen, den Kopf unter Wasser tauchen (hier ist es ja auch noch Salzwasser :roll: ), das hat auch viel mit Vertrauen zu tun.

Hier denke ich mal, ist es ganz wichtig, den Kindern keinen Druck aufzubauen. Wir sehen es hier eben auch an anderen Eltern, je mehr sie wollen, dass die Kinder schwimmen lernen (ohne selbst ins Wassser zu gehen :roll: :roll: ), umso weniger Bock hat das Kind.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 18. Jul 2016, 16:59

Meersalz hat geschrieben:Wenn wir im Urlaub auf deutsche Eltern oder Kinder treffen, dann ist das große Staunen über unsere beiden Delfine im Wasser groß. Wenn sie dann auch noch den Mund aufmachen, und ihr Schnitzel anderen Leuten (egal ob Franzosen, Deutsche, Engländer oder Spanier) erzählen, umso mehr. :lol:

Die Reaktionen sind manchmal etwas bedauernswert, wenn die Eltern ihr Kind unbedingt ins Wasser zu scheuchen, damit es jetzt schwimmt, obwohl und dann erst recht keine Lust hat. .


Na, das Phänomen kenne ich nicht nur vom schwimmen. Ich hatte dieselbe Situation wenn Eltern bzw. Großeltern meinen damals 2jährigen Sohn buchstabieren hörten. Dann haben sie plötzlich begonnen ihren 4-6jährigen Kindern den Unterschied zwischen den Buchstaben zu erklären - ob die Kinder das nun wollten oder nicht :lol: .

Meersalz hat geschrieben:Ich denke, unsere Kinder haben das Schwimmen nicht nur deswegen so schnell gelernt, weil wir natürlich oft ins Wasser gehen, sondern weil wir als Eltern auch gerne und mit ihnen ins Wasser gehen und planschen und spielen. Dabei ist es einfach praktisch schnell wegzuschwimmen/paddeln, wenn man nicht gefangen werden will.
Schwimmen lernen, den Kopf unter Wasser tauchen (hier ist es ja auch noch Salzwasser :roll: ), das hat auch viel mit Vertrauen zu tun.

Hier denke ich mal, ist es ganz wichtig, den Kindern keinen Druck aufzubauen. Wir sehen es hier eben auch an anderen Eltern, je mehr sie wollen, dass die Kinder schwimmen lernen (ohne selbst ins Wassser zu gehen :roll: :roll: ), umso weniger Bock hat das Kind.


Meer haben wir zwar nicht zur Verfügung aber mein Mann und ich sind beide begeisterte Schwimmer und im Sommer fahren wir an den Wochenenden immer zu einem schönen Naturbadeteich. Großsohn ist auch immer gerne mit einem von uns rausgeschwommen, aber nur mit Schwimmflügeln. Kleinsohn hat sich aufs Planschen im Wasser bis Kniehöhe beschränkt.

Die gute Nachricht: der Schwimmkurs ist aus und Großsohn hat seinen Pinguin (entspricht dem Seepferdchen in D) bestanden :) . Er kann wirklich eine Länge angstfrei im tiefen Wasser schwimmen.

Mit Kleinsohn mußte ich den Kurs leider abbrechen, ich hoffe, ihm in ein paar "Einzelstunden" mit mir die Angst vor dem Wasser zumindest so weit nehmen zu können, dass er mit Schwimmscheiben oder Flügerl mit ins tiefere Wasser geht. Druck aufbauen will ich natürlich nicht und ich bin sowieso nicht der Typ Mensch, der seine Kinder gegen deren ausdrücklichen Willen zu etwas drängt.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon KidodeEstrella » Sa 3. Dez 2016, 20:46

Hallo :)

mein kleiner war Babyschwimmen, nun ist er schon 3 Jahre alt. Er liebt das schwimmen bzw. baden, denn schwimmen kann er ja noch nicht alleine hehe
Also mit wasser ist er ziemlich gut vertraut. Ich denke es hängt vom Kind ab, wie vertraut das Kind mit dem Wasser ist und ob es sich wohlfühlt.
Dein 4Jähriger fühlt sich sicherlich bald wohl im wassern, da er ja jetzt öfter in Kontakt kommt mit wasser :)
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Rabaukenmama » So 4. Dez 2016, 00:09

Hallo KidodeEstrelle,
mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen. Wir waren im Sommer dann noch im Urlaub in einem kleinen Kinderhotel mit Pool. Mein 6jähriger Sohn ist begeistert geschwommen und der 4jährige hat zumindest seine Scheu vor dem Wasser so weit abgebaut dass er im seichten Wasser selbst geplanscht und auch Schwimmbewegungen "geübt" hat. Im tiefen Wasser hat er sich nur am Beckenrand entlang gezogen. Aber es wird immer besser. Mittlerweile kann ich ihn um tiefen Wasser mit Schwimmflügeln schon an den Händen vor oder hinter mir herziehen. Freiwillig geht er mittlerweile immerhin in hüfthohes Wasser. Vor allem hat er aber Spass daran und das ist im Moment das Wichtigste :) .
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon KidodeEstrella » Di 6. Dez 2016, 00:05

Rabaukenmama hat geschrieben:Hallo KidodeEstrelle,
mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen. Wir waren im Sommer dann noch im Urlaub in einem kleinen Kinderhotel mit Pool. Mein 6jähriger Sohn ist begeistert geschwommen und der 4jährige hat zumindest seine Scheu vor dem Wasser so weit abgebaut dass er im seichten Wasser selbst geplanscht und auch Schwimmbewegungen "geübt" hat. Im tiefen Wasser hat er sich nur am Beckenrand entlang gezogen. Aber es wird immer besser. Mittlerweile kann ich ihn um tiefen Wasser mit Schwimmflügeln schon an den Händen vor oder hinter mir herziehen. Freiwillig geht er mittlerweile immerhin in hüfthohes Wasser. Vor allem hat er aber Spass daran und das ist im Moment das Wichtigste :) .


Freut mich wirklich zu hören! Eine tolle Entwicklung :)
Dann weiterhin alles Gute!
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Rabaukenmama » Sa 17. Dez 2016, 22:01

Wir waren heute mit beiden Buben im Bad. Großsohn war insgesamt knapp 3 Stunden pausenlos ohne Schwimmhilfen im Wasser. In den Teilen des Beckens, wo er stehen konnte, haben wir rumgeblödelt, Ball gespielt und uns gegenseitig nassgespritzt. Im tieferen Wasser ist er ganz tüchtig geschwommen.

Kleinsohn geht mittlerweile mit Schwimmscheiben auch ins tiefe Wasser und liebt ebenfalls Ballspiel und rumspritzen im Wasser (auch ins Gesicht). Insgesamt ein voll gelungener Badetag, nur mein Mann und ich sind jetzt hundmüde und total geschlaucht :schwitz: . Aber so, wie es aussieht, sind mein jüngerer Sohn und das Wasser jetzt doch noch Freunde geworden :) .

Die große Rutsche ist meinen beiden Buben aber noch zu unheimlich. Mein älterer Sohn weigert sich weil er meint es habe ihm als kleines Kind mal Angst gemacht, dort zu rutschen. Mein jüngerer Sohn will es jedes Mal wieder probieren und schleppt meinen Mann oder mich rauf um dann oben doch noch Angst zu bekommen und über die Treppen wieder runter zu gehen. Heute hat er sich oben sogar von den rutschenden Kindern verabschiedet bevor er wieder runtergegangen ist :lol: .

Aber da (bei der Rutsche) drängen wir nicht, wenn die Buben so weit sind wird die Riesenrutsche von ganz allein interessant werden. Man muß dazu sagen dass die Rutsche wirklich lang ist, innen teilweise dunkel mich Lichteffekten und ziemlich schnell. Bei der überschaubaren, offenen Rutsche im Freibad, wo wir im Sommer manchmal hingehen, trauen sich beide Buben problemlos (gemeinsam mit mir) rutschen.
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