Wann und wie schwimmen lernen?

ganz allgemein zu Kleinkindern, ob nun aufgeweckt, klug oder hochbegabt

Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon alibaba » Di 10. Jul 2018, 08:58

Also, ich habe weder etwas gegen Schwimmbrillen, noch gegen Nase zuhalten. Nur sollte man als Kind beides können, also ohne Schwimmbrille schwimmen und tauchen und dabei die Augen öffnen können und auch ins Wasser springen können ohne Nase zuhalten. Ihr seit doch keine Turmspringer. ;)

Man atmet aus, wenn man springt. So kommt auch kein Wasser in die Nase. Wasser kann einem auch bei Wellengang kn die Nase kommen, da muss ich das Gefühl kennen und die Technik wie ich das raus bekomme. Beim Felsenspringen (Canyoning) Kreuze ich die Arme vor der Brust, nix Nase zuhalten. Okay, das muss man ja nicht machen - dieses Spaß - aber man braucht nur mal ins Wasser fallen und schlägt dann wild panisch um sich, weil man Wasser kn der Nase hat? Das sollte man also einfach trainieren und lassen - das Nase zuhalten, aber nein, die Welt geht davon nicht unter. :fahne:

Schwimmbrille: normalerweise sollte man nicht in solche Bäder gehen, wo man so eine bräuchte, damit die Augen nicht rot werden. Man braucht so ein Ding als Sportschwimmer, ohne jeden Zweifel und auch im Meer. Das Salzwasser brennt ganz schön in den Augen.

Beim schwimmen lernen haben diese Dinger nichts am Kind zu suchen. Hier werden Abzeichen nur ohne diese Hilfsmittel abgenommen. Und darum ging es, üben und dran gewöhnen ohne Schnickschnack. Wenn mein Sohn im Training ist, hat der auch eine Schwimmbrille auf. Der zieht Bahnen. Sobald es in die Rettung/Tauchtraining geht, gehen alle Brillen ab.

Für die Brillenträger: da gibt es Sportgummis für die Bügel.

VG
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Bliss » Di 10. Jul 2018, 09:45

Meine Tochter würde wohl heute noch nicht schwimmen können, wenn wir auf dieses: sie muss es ohne Schwimmbrille lernen gehört hätten. Mit den brennenden Augen wäre an schwimmen lernen gar nicht zu denken gewesen. Jetzt kann sie es, auch zum Beckenrand tauchen. Und falls sie jetzt ohne Brille ins Wasser fällt ist das kein Grund zur Panik mehr, aber auf die Idee dann zu tauchen würde sie immer noch nicht kommen.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon alibaba » Di 10. Jul 2018, 11:35

Nur mal so. In ein Schwimmbad, in welchem man rote, brennende Augen bekommt, sollte man nicht schwimmen. Das spricht für Verunreinigungen im Wasser. Schwimmen lernen würde ich da nicht wollen, denn da ist die Gefahr auch noch das Schlucken der Brühe. :schwitz:
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Rabaukenmama » Di 10. Jul 2018, 13:19

alibaba hat geschrieben:Nur mal so. In ein Schwimmbad, in welchem man rote, brennende Augen bekommt, sollte man nicht schwimmen. Das spricht für Verunreinigungen im Wasser. Schwimmen lernen würde ich da nicht wollen, denn da ist die Gefahr auch noch das Schlucken der Brühe. :schwitz:


Ach Alibaba, das Schwimmbad, in dem die Schule des Kindes für die Schwimmabzeichen übt, kann man sich normalerweise nicht aussuchen. Außerdem ist die Empfindlichkeit der Augen sehr unterschiedlich. Ich hatte als Kind längst total rote, brennende Glubschaugen, während andere Kinder im gleichen Schimmbad scheinbar gar nichts gespürt haben.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Bliss » Di 10. Jul 2018, 14:53

Meine Tochter kriegt grundsätzlich rote Augen, die ist da kein Indikatior für die Wasserqualität. Auch andere Schleimhäute brennen bei ihr, wo andere noch gar nichts spüren. Wie unangehm das im Einzelfall ist, kann man halt nie wissen. Deshalb finde ich es besser, das Kind lernt mit welchem Gedöns auch immer sicher schwimmen und wenns sein muss auch tauchen. Denn es ist bedeutend einfacher, wenn man schon gut tauchen kann einmal für dieses blöde Abzeichen im Blindflug runterzutauchen.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon alibaba » Mi 11. Jul 2018, 07:59

Rabaukenmama hat geschrieben:
alibaba hat geschrieben:Nur mal so. In ein Schwimmbad, in welchem man rote, brennende Augen bekommt, sollte man nicht schwimmen. Das spricht für Verunreinigungen im Wasser. Schwimmen lernen würde ich da nicht wollen, denn da ist die Gefahr auch noch das Schlucken der Brühe. :schwitz:


Ach Alibaba, das Schwimmbad, in dem die Schule des Kindes für die Schwimmabzeichen übt, kann man sich normalerweise nicht aussuchen. Außerdem ist die Empfindlichkeit der Augen sehr unterschiedlich. Ich hatte als Kind längst total rote, brennende Glubschaugen, während andere Kinder im gleichen Schimmbad scheinbar gar nichts gespürt haben.


Hier lernt man nicht in der Schule schwimmen. :schwitz: Dafür muss man privat sorgen. Und für's Schwimmabzeichen übt - zumindest hier - keine Schule. Schwimmen ist hier nicht vorgesehen. Einzig in Kl.6 - 10 Stunden. Aber nur, wenn der Förderverein Geld gibt und die Stadt noch zusätzlich sponsert. Machen die das nicht, entfällt hier schwimmen komplett.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon BiHa » Mi 11. Jul 2018, 19:55

Bei uns gibt es Schwimmunterricht in der 3. Klasse für ein Schulhalbjahr. Gesponsert wird idR die Fahrt zum Schwimmbad
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon KinderKram » Do 12. Jul 2018, 11:59

Schwimmenlernen ist ja eine Sache für sich. :mrgreen:
Ich habe das Gefühl, damals als ich beim Baby Schwimmen war, gab es zwei Arten von Kindern. Einmal gab es die geborenen Wasserratten und einmal die Kinder, bei denen man sich schon dachte "Oh... die werden selbst in der Grundschule wohl noch Probleme haben..."

Ich finde es gut, wenn man schon zeitig schwimmen lernt. Manche Kinder bringen es sich ja auch selbst bei. Aber spätesten in der Grundschule lernen es ja alle.
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon alibaba » Do 12. Jul 2018, 14:16

Da muss ich Dir @KinderKram widersprechen. In der Grundschule lernt man hier kein schwimmen. Das ist Privatsache. Und selbst das „Seepferdchen“ hat nichts mit schwimmen zu tun. Ich behaupte mal, erst beim Freischwimmer oder auch Jugendschwimmabzeichen in Bronze kann man vom schwimmen sprechen.

Ich war mal Begleitmutter meines damaligen 6.Klässlers zum Schwimmunterricht. Da war meine Gruppe der Nichtschwimmer größer als die Gruppe der Schwimmer. Und das bei einem Gymnasium, wo man mal meinen würde, dass hier die Eltern schon hinterher sind. Ich habe dann grundlegende elementare Dinge beigebracht, denn es haperte an allen Ecken, angefangen vom „ich will nicht mit dem Gesicht ins Wasser“ über bis gar keine Technik können, über das geringste Übel, nur 5 Meter weit zu kommen. Das war erschreckend.

Schwimmen lernt man nicht von alleine!
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Re: Wann und wie schwimmen lernen?

Beitragvon Willow77 » Fr 13. Jul 2018, 13:39

Ich widerspreche auch.
Wie baby sich im Babyschwimmen bewährt, sagt nichts über das Schwimmen oder sich Wohlfühlen im Wasser im Grundschulalter aus.
Siehe mein Großer.
Im Babyschwimmkurs wollte er partout nicht mit dem Gesicht ins Wasser, tauchen, Haare nass bekommen,... Mit 3 Jahren hat er sich dann plötzlich getraut zu tauchen. Und jetzt mit 10? Der perfekte Leistungsschwimmer ist er sicher nicht, aber er kann vom 3-Meter Brett springen, eine gewisse Distanz tauchen, eine gewisse Zeit schwimmen, Bauch wie Rücken, Gegenstände vom Grund des Beckens hoch holen,... Es reicht durchaus für das einfachste Abzeichen, das man hier bei uns in dem Alter machen kann. Und das ist mehr als ich selbst in dem Alter konnte. Und das obwohl er bevor er 3 Jahre alt war, so gar nicht nass werden wollte an allen Körperteilen, die überhalb der Schultern waren.
Tochter idem.
Mini Nummer 3... Da sind wir noch in der "... aber nicht die Haare/Augen nass machen"-Phase, obwohl er "schon" 3,5 Jahre alt ist. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich das auch bei ihm noch geben wird. Halt in seinem Rhythmus.

Ausserdem: Ich selbst habe sehr empfindliche Augen, kann sie unter Wasser quasi gar nicht öffnen, und mag auch kein Wasser in die Nase bekommen. Trotzdem habe ich für meinen Beruf vor vielen Jahren ein vereinfachtes Rettungsschwimmer Zertifikat gemacht. Ohne Probleme. Jeder ist anders. Und es gibt viele Abstufungen. Und nichts, was es nicht gibt... 4 von uns 5 sind im Wasser so sicher, dass ich mir nicht all zu viele Sorgen machen muss. Auch wenn 0 von uns 5 große Hochleistungsschwimmer werden. Meiner Meinung nach stimmt bei meinem Mann und meinem 10-jährigen dafür die Körperform/Aerodynamik nicht. Beim Rettungsschwimmer Zertifikat wurde das meinem Mann auch gesagt: Bei dem Körperbau wird er sich immer sehr viel mehr anstrengen müssen als andere, um überhaupt oben zu bleiben. 1,70m groß - 55kg schwer. Sohn 1,40m groß - 28kg schwer.
LG,
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