suche Rat und Erfahrungen

ganz allgemein zu Kleinkindern, ob nun aufgeweckt, klug oder hochbegabt

Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon sinus » Do 17. Sep 2020, 14:57

Ich - bzw. ich denke, ich kann da einfach mal für die anderen mitschreiben - also wir würden uns freuen, weiter von euch zu lesen. :fahne:

(ich hab auch hier angefangen zu lesen und schreiben, als meine Tochter so ca. 2 Jahre alt war und schon oft vom Forum bzw deren Mitgliedern profitiert.
Ich persönlich lese und staune auch immer gern über die anderen schlauen Kids.:D )
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon Wolke » Do 17. Sep 2020, 15:02

Ich danke euch allen für die Ratschläge und das ihr mit mir so teilweise sehr persönliche Erfahrungen mit mir teilt. Ich bin echt dankbar das ich diese Seite gefunden habe. Irgendwie habe ich so ein Bedürfnis mich richtig, persönlich auszutauschen

Wir haben heute schon eine Antwort vom DGhK bekommen und dürfen uns telefonisch in den nächsten Tagen beraten öassen :). Ich weiss noch nicht genau was ich der Dame so erzählen soll aber ich hoffe es wird uns helfen.

Ich habe mir tatsächlich nochmal alle Antworten,teilweise sehr oft, durchgelesen (ich hoffe ihr nehmt es mir nicht krumm, das ich nicht auf jede gezielt antworte) und viel nachgedacht und kann jetzt schon gedanklich nochmal anders an das Thema gehen. Ich habt mir alle tolle Denkanstöße gegeben.

Ich werde heute Abend wenn die kleine schläft, nochmal etwas ausführlicher sein :)
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon sinus » Do 17. Sep 2020, 15:05

Karen hat geschrieben:Vor kurzem hatten wir ein schönes Gespräch über nicht normal sein. Sie hat wieder beschwert darüber und ich habe ihr aufgezeigt wie unsere gesamte Familie (Grosseltern inbegriffen) alles andere als Normal ist, und wie es wäre wenn wir so wären (ich hätte nie ausgewandert und würde noch in meinem Heimatland leben und ihre Vater nie kennenlernen war ein Beispiel von vielen). Das hat ihr ja richtig beeindruckt, weil sie es nie so gesehen hat wie unterschiedlich wir sind was Job, Hobby, Ferien, Verhalten, Themen angeht. Das glaube ich war ein Schlüsselerlebnis.
Wenn ich Zeit zurück setzen könnte, würde ich viel mehr zu ihre Fähigkeiten stehen, auch sie nach aussen positiv betonen, nie an ihr zweifeln, das Fokus weg von negativen nehmen, aufpassen dass sie nur mit 1-2 älteren Kindern Kontakt hat und grosse Gruppen vermeiden.


... ja, die eigenen Erfahrungen und Geschichte "aufarbeiten" hilft auch den Kindern.
Meiner Tochter hat es schon sehr oft geholfen, wenn ich von mir erzählt habe.
...Da ging es mir auch so, das kenne ich, einmal habe ich...
Gerade bei "schlimmen" Erlebnissen bzw also solche so empfundenen ist das immer wichtig, dass die Kinder sehen:
man kann das unbeschadet überstehen, es gibt Lösungen, es geht trotzdem weiter.

Aber ich vermute mal, dass alle Eltern das instinktiv sowieso so machen, oder?
Also von sich erzählen, wenn man mal ähnliche Erfahrungen gemacht hat...
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon Karen » Do 17. Sep 2020, 21:16

Ja, das glaube ich auch, dass alle Eltern ihre eigene Erfahrungen teilen. Ich habe es schön öfter auch gemacht und die kennt meine Lebensgeschichte zum Teil. Wir hatten sogar ein Kinderbuch die der Katastrophe und der Flucht danach die ich als Kind erlebt habe beschreibt. Und sie kennt sich teil meines Lebens danach weil sie schon oft in meinem Heimatland war. Aber ich habe es nie bewertet. Ihr hat die Bewertung geholfen dass was wir machen und was wir sind auch nicht dem Durchschnitt entspricht - nicht "normal" ist. Sie hat es nie von dieses Seite gesehen. Weiss du was ich meine?
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon Wolke » Fr 18. Sep 2020, 14:10

Hallo :)

Ich hatte heute ein wundervolles Beratungsgesprächlit einer Mitarbeiterin beim DGhK :)
Gestern habe ich nochmal sehr viel mit meinem Mann gesprochen und alles mögliche notiert was mir noch eingefallen ist. (Dadurch habe ich mich gestern nicht nochmal gemeldet)
Da wird einem erstmal bewusst wie früh sie schon "weiter" war. Und was schon die ersten Anzeichen waren.

Ich bin so froh das ich euch hier gefunden habe und mich dadurch getraut habe diesen Schritt zu gehen! Ich kann nicht in Worte fassen wie dankbar ich euch allen bin!

Es werden sicherlich "schwieruge" Zeiten auf uns zukommen aber ich bin froh das ich jetzt viele Infos habe und weiss das wir nicht "alleine" sind.

Momentan bin ich verzweifelt auf der suche einen montessori Kindergarten bei uns inder Nähe zu suchen...leider bisher ohne Erfolg. Selbst die Mitarbeiterin der Stadt(für Kindergärten zuständig) konnte mir keine Infos geben....schulen haben wir dafür sehr viele hier, was mir ja leider gerade nichts bringt....
Falls ihr wisst wo man solche Infos bekommt bin ich dankbar über Tipps.
Hat jemand Erfahrung mit Waldorf Pädagogik?

Ich habe noch zwei Buchempfehlungen bekommen die vielleicht interessant wären:
-der Traumdenker
-ich bin wie ichbin- genial und total normal. Einmutmachbuch für (hoch) sensible Kinder

Auch hab ich tolle Ratschläge und Buchtipps bekommen wie ich meine Tochter Zuhause beschäftigen kann. Da mir oft die Ideen fehlen.

Und das alles dank euch :)

Wir werden jetzt auch dem Verein beitreten wer weiß vielleicht treffen wir uns ja irgendwann :)
Am 1.10. Können wir beim ersten Elterntreffen (per Zoom) teilnehmen.

Ich bin erleichtert und zugleich eingeschüchtert
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon Karen » Fr 18. Sep 2020, 15:18

Es tönt ja super! Schön dass dein Gespräch so positiv war.
Waldorf kenne ich halt nur hier in der Schweiz. Ich weiss nicht ob es in Deutschland oder sogar in unterschiedlichen Einrichtungen unterschiedlich interpretiert oder umgesetzt wird. Der Konzept der ich hier kenne wäre für meine Tochter völlig ungeeignet. Es steht das Kind sein stark in Fokus, und meine Tochter wollte in Kita-Kiga Alter kein Kind sein und wollte sich mit Erwachsenen Themen auseinander setzten, lernen, lesen und rechnen. Das wäre hier gar nicht gut gekommen obwohl der Konzept hier mit viel Zeit im Wald, Natur, usw. mir sehr gefallen hat. Auch aus irgendeinem Grund wollten die Erzieherinnen in der Einrichtung die ich kenne (weil Kinder einer Freundin dort waren und wir haben auch kurz überlegt aber schon aus finanziellen Gründen verworfen) nicht dass Kinder mit Fabelwesen usw. auseinandersetzten oder Rollenspiele spielen, imaginäre Freunde (die Tochter hatte zwei Geister) waren nicht erwünscht. Das war recht komisch. Aber ich denke - es ist überall unterschiedlich und hängt von Menschen die es umsetzten ab.
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon Auguste » Fr 18. Sep 2020, 15:20

Hallo Wolke,

Ich lese hier schon eine ganze Weile mit, was du so von Deiner Tochter erzählst. Du hast da ein tolles Mädchen zu Hause und ihr seit bestimmt auch genau so tolle Eltern ;)

Was den Kindergarten angeht, so muss das nicht zwingend Montessori oder Waldorf sein. Schaut Euch die Kindergärten an, die in Frage kommen. Sprecht mit den Erziehern. Meine Kinder waren in einem stinknormalen kleinen Dorfkindergarten (ca. 50 Kinder, Träger war die Gemeinde) - aber dort waren die Erzieher/innen (ja, es gab sogar männliche Erzieher dort ;)) sehr erfahren, offen für Neues und das Konzept passte.

Wir hatten ein halboffenes Konzept. Das heißt, es gab grundsätzlich altershomogene Gruppen und jede Gruppe hatte einen festen Bezugserzieher. Es gab jeden Tag eine "Lernstunde" innerhalb der altershomogenen Gruppe, wo die Kinder altersgemäß beschäftigt wurden. Den Rest des Tages, konnten die Kinder sich frei bewegen (drinnen und draußen) und spielen mit wem sie wollten. Es gab viele Ausflüge (mind. 1 x pro Monat, meist öfter), "Bezahl-Angebote" innerhalb der Kita, wie musikalische Früherziehung, Töpfern, Schwimmen.

Sobald die Erzieher merkten, dass ein Kind in seiner Gruppe nicht mehr "passte", durfte es nach oben oder nach unten wechseln. Meine Tochter ist mit 2,5 Jahren auf Anraten der Erzieherinnen in die Gruppe der 3-4-Jährigen gewechselt, weil sie mit den altersgleichen Kindern nichts mehr anfangen konnte. Das war auch für meine Tochter absolut problemlos, weil sie in der freien Spielzeit eh immer mit den "Großen" gespielt hat. Und dabei war eine mögliche Hochbegabung bei uns zu dem Zeitpunkt überhaupt kein Thema. Unsere Tochter war für uns und alle anderen einfach nur pfiffig und in manchen Sachen "früh dran" ;)

Meine Kids haben sich beide sehr wohl gefühlt in dem Kindergarten und sind gern hingegangen. Aber es wurde auch viel geboten, was den Kindern Spaß macht. Das muss auch nicht immer aufwändig und "speziell" sein. Sehr beliebt waren die "Bastelstunden" mit dem Hausmeister, wo die Kinder beim Reparieren von Stühlen, Tischen, Spielzeug usw. mit echtem Werkzeug "helfen" durften. Das mochten auch die Mädchen :mrgreen:

Meine Tochter ist jetzt 13 Jahre alt und mein Sohn knapp 11 Jahre. Von der Begabung des Sohnes wissen wir seit ca. 2 Jahren und erst dadurch ist uns auch bezüglich unserer Tochter "ein Licht aufgegangen". Der Sohn wurde im Rahmen einer Diagnostik wegen Schulproblemen getestet. Der IQ war ein "Zufallsbefund". Unsere Tochter ist nicht getestet und will auch nicht getestet werden. Wir gehen aber davon aus, dass unsere Tochter nicht weniger begabt ist als unser Sohn. Rückblickend fallen uns auch aus der Kleinkindzeit unserer Tochter sehr viele Kleinigkeiten auf, die besonders ("anders") waren und sich einfach "logisch anfühlen", wenn man davon ausgeht, dass das Kind (hoch)begabt ist.

Ich habe dieses Forum gefunden, als ich mich nach der "Entdeckung" meines Sohnes näher mit Hochbegabung beschäftigt habe. Es ist einfach schön, dass man hier Erfahrungen austauschen kann, ohne als Eislaufmutti dazustehen oder angefeindet zu werden und man bekommt hier wirklich gute Anregungen und Tipps. :) Und ja, es tut auch einfach gut zu wissen, dass man nicht allein ist, wenn man sich Sorgen um seine schlauen Kinder macht ;)
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon charlotte12 » Fr 18. Sep 2020, 15:47

Hat jemand Erfahrung mit Waldorf Pädagogik?

Ja, das haben wir. Meine hochbegabte Tochter war in einem Waldorf-Kindergarten. Unsere Erfahrungen damit waren gar nicht gut. Es hängt am Menschenbild, und es dauert, bis man das wirklich realisiert. Im anthroposophischen Weltbild entwickelt sich der Mensch in Jahrsiebten. Und im ersten Jahrsiebt findet die Seele erst im Körper ihren Platz oder so. Hat etwas mit den verschiedenen Leibern zu tun (Astralleib, Ätherleib usw, jedes Jahrsiebt wird ein neuer Körper aktiv - ich bekomme es nicht mehr richtig zusammen). Der Körper kann sich nur dann gesund entwickeln, wenn die Lebensenergie im ersten Jahrsiebt nicht für geistige Anstrengung abgezogen wird, weil der entsprechende ...-Körper noch von einer Hülle umgeben ist. Daher ist es extrem wichtig, dass speziell im ersten Jahrsiebt nicht zu viel der Kopf angestrengt wird sondern es ist erst mal die "Hand" dran, also Rennen, Bauen, Nachahmen, Rollenspiele usw. Malen nur mit dicken Stiften, bloß nichts in Richtung Lesen/Schreiben. Will ein Kind lesen/schreiben, dann liegt das an der falschen Erziehung, das Kind muss unbedingt sofort abgelenkt werden, wenn es Interesse daran zeigt. Früheinschulung geht gar nicht, mein Kind wäre fast nicht früheingeschult worden, weil der Kindergarten uns am Schluss übelst Steine in den Weg gelegt hat. Das Weltbild kennt keine Hochbegabung sondern ein festes Schema, wie ein Kind zu sein hat, und alles was abweicht, ist verkehrt und muss in die richtige Richtung gelenkt werden. Erst Rollenspiele, dann irgendwann Lesen, alles nach Schema. Ich habe nie wieder so ein starres unflexibles System kennengelernt wie in diesem Waldorfkindergarten. Kann schon sein, dass es auch liberalere Einrichtungen gibt, die nicht ganz so "versteinert" in ihrer Auffassung sind, wie immer wieder argumentiert wird. Aber das zugrundeliegende Bild vom Kind, nach dem sich die komplette Pädagogik ausrichtet, widerspricht der Entwicklung eines hochbegabten Kindes komplett. Im Rückblick hätte meine Tochter ohne das Buchstaben-Verbot im Kindergarten vielleicht gar nicht mit drei Jahren lesen gelernt - sie ist ein Dickkopf und wollte sich vom Kindergarten nichts verbieten lassen. Im Kindergarten malte sie verschmitzt grinsend Buchstaben und kritzelte sofort die erwünschten "Urkreise" drüber, so dass es die Erzieher nicht merkten. Daheim schrieb sie zu dem Zeitpunkt mit einer fast schon unheimlichen Energie ihre ersten Wörter nach Gehör... Es gibt ein paar wenige kritische Bücher zu Waldorf, die mir leider erst zu spät in die Hände fielen. Beim Lesen hatte ich so manches Aha-Erlebnis. Wenn es dich interessiert, kann ich dir gerne die Titel raussuchen. Um sich in der Waldorfwelt wohlzufühlen, braucht man entweder ein entsprechendes Kind (verspielt, eher Spätzünder, Märchen-Liebhaber), oder man muss selbst von der Anthroposophie überzeugt sein und darf v.a. bei Pädagogik-Fragen NUR Waldorf-Literatur lesen, damit man nicht vom Glauben abfällt.
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Fr 18. Sep 2020, 16:07

Ein Kind mit einem derart höhem Interesse an Schrift und hohem Abstraktionsvermögen ist im Waldorfsystem absolut fehl am Platz. Ein gewöhnlicher Waldorfkindergarten wird mehr oder minder versuchen das Kind umzuformen, damit sein Körper nicht durch ein zu sehr forderndes Geist geschwächt wird. Villeicht gibt es irgendwo Ausnahmen, aber das Konzept an sich ist so geformt, dass Kinder erst ab dem 7. Lebensjahr sich überhaupt mit was anderem als Spielen, Singen und Tanzen beschäftigen sollen.

Deine Tochter ist noch so jung, dass sie vermuttlich dankbar jedes nicht gar so strenges Kindergartenkonzept akzetieren wird, solange man dort dafür sorgt, dass sie als gleichwertiger Spielpartner der Älteren akzeptiert wird. Das wird so lange gut gehen, bis ihre Freunde eingeschult werden. Ich vermute, dass das optimale Alter für ihre akutelle Spielpartner etwa bei 4 Jahren liegt.

Montessorikonzept hat meine Söhne mit einem sehr hohen Grad an Abstraktion nie angesprochen. Meine Tochter hatte dort Spaß mit der kreativ/handwerklichen Seite. Sie schrieb Bücher, bastelte an den Projekten. Das MAtherial an sich hat keines meiner Kinder interessiert. Der ältere Sohn konnte schon mit 3 ohne Perlen rechnen, die Tochter hat vor der Schule sich für Rechnen überhaupt nicht interessiert.
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Re: suche Rat und Erfahrungen

Beitragvon koala27 » Fr 18. Sep 2020, 23:35

Hallo Wolke,

wir waren hier auf einem Info Abend eines Waldorf Kigas--- als die Große 3 war.
Und einiges hätte sicher super für sie gepasst-- viel draußen, viel kreatives etc.
Aber einiges kam uns eben auch sehr strikt vor--- keine schwarzen Stifte sind erlaubt, kein Schreiben ( nicht mal den Namen auf ein Blatt was man gemalt hat), kein Zählen, keine Möglichkeit zur Früheinschulung
Unsere Tochter ist Anfang Okt. geboren- hier ist der Stichtag der 30.Sept.-- von daher waren wir damals eben nicht sicher, wohin die Reise mit ihr geht und ob sie evtl. eher hingehen würde---aber selbst das wurde sofort abgelehnt ( da war die Große 3)
wir hatten dann trotzdem die Zusage auf einen der 10 freien Plätze dort - jeder Andere hätte sich gefreut-- wir waren total zwiegespalten--- und dann hatten wir das große Glück einen Platz in einem kathl. Kiga zu bekommen- den letzten freien Platz dort-- das war unser 6er im Lotto damals-- wir haben sofort den Waldorfplatz abgesagt--- und danach blöde Kommenatre etc. von anderen Eltern, die wir kannten bekommen, " sowas sagt man doch nicht ab- habt ihr Euch das gut überlegt- warum wollt ihr nicht zu uns"

Die Große hatte später in ihrer Grundschulklasse auch 2 Kids, die vorher im Waldorfkiga waren--- die waren definitiv fitter in bezug auf basteln, nähen etc. also alles kreative= Kunst/ Werken/ Textil-- aber alles andere eben nicht-- zählen, Mengen, Namen schreiben.... hat alles seine zwei Seiten

Allerdings habe ich die Tage in einem Buch noch gelesen, dass gerade Waldorf für HB Kids wohl eher nicht empfoheln wird, wenn man Alternativen hat.

Montessori hätte ich mir hier als Schule für beide Kids gewünscht--gibt es hier aber nicht--nur in 40 Km Entfernung ( 1 Fahrt) und das mit 6 Jahren muss ja nicht sein-- irgendwie bekommen wir auch unseren Kurzen die 4 Jahre jetzt durch die Grundschule-- läuft gerade etwas unrund--- und dann kann er - hoffentlich - aufs Gym der Großen wechseln, damit sind wir sehr zufrieden und dort würde er dann ja auch den Hauptteil der Schulzeit verbringen...
Also falls du später evtl. die Monte- Schule nutzen wollen würdest, würde ich jetzt schon vormerken--- absagen kann man ja immer noch--- aber hier sind die Plätze rar und heiß begehrt

Warst du schon auf den Homepages der Monteschulen? Hier haben die manchmal einen Kiga auf dem Gelände und es läuft alles über eine Homepage...
Ansonsten Montessori Dachverband und euer Bundesland eingeben, da sollte man was finden können zu Kigas.


Ansonsten finde ich es super, dass du so ein tolles Gespräch hattest und gut beraten wurdest :-)
Eingeschüchet waren wir letztes Jahr auch-- und erschlagen nachdem Testergebnis und den ganzen Infos dazu. Uns raucht ganz gut der Kopf und dann überlegen, wie sagen wir es den Großeltern etc.

und es war bei uns etwas ungünstig, weil wir glich entscheiden mussten, geht der Kurze eher zur schule oder nicht-- weil 8 Wochen später das Kigajahr zu Ende war ( also 8 Wochen nachdem Test) und der Kiga eben auch wissen wollte, wird der Platz frei oder nicht etc. Das war eine stressige Zeit und ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr Ruhe gehabt hätten- auch zur Entscheidungsfindung.

Bezüglich Ideen zum Beschäftigen-- ich habe es hier im Forum schon mal gepostet gehabt-- schau mal auf der Seite von Smart Games
das sind Knobelspiele für 1 Person- für Kids ab 3 Jahren-- aber das alter passt für HB oft nicht, der Kurze macht auch Spiel ab 8 Jahren mit 6 etc.
Meine Kids lieben sowas- evtl. ist das ja auch was für dein Kind-- vielleicht habt ihr auch einen Laden in der Nähe, wo man einige davon ausprobieren kann.
koala27
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