Schulöffnung

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Schulöffnung

Beitragvon charlotte12 » So 19. Apr 2020, 17:29

Ok, danke für diesen Blickwinkel :) Dieses Argument leuchtet mir unmittelbar ein im Gegensatz zu dem Argument, dass die Viertklässler in den letzten Wochen vor dem Übergang noch ach so viel verpassen könnten und die sozialen Kontakte mit Mundschutz und Mindestabstand unverzichtbar seien. Dann beginnt man also deshalb bei den Schulen mit NRW und nicht z.B. mit Mecklenburg-Vorpommern, weil dort besonders viel Industrie ist und daher die Kinder besonders dringend versorgt sein müssen, damit die Eltern arbeiten können und nicht die ganze Wirtschaft noch mehr geschädigt wird?
Es gibt sehr viele Bereiche, in denen der Mindestabstand besser durchsetzbar wäre als ausgerechnet bei einer Horde zehnjähriger Grundschüler...
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Re: Schulöffnung

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 19. Apr 2020, 17:34

Das mit NRW ist ein Teil eines ganz anderen Thema. Laschet gegen Söder ist ein persönlicher Kampf.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon charlotte12 » So 19. Apr 2020, 19:09

Ok, ist ja hochinteressant... Wobei mir die Querverbindung zu den Viertklässlern noch fehlt - keiner der Politiker hat, soweit ich das ergoogeln konnte, einen nervenden Viertklässler zuhause.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 19. Apr 2020, 19:24

Ich habe heute von der GS eine Email bekommen, dass die Grunschulen in Bayern bis auf weiteres geschlossen blieben. Der früheste Termin wäre 11. Mai.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mo 20. Apr 2020, 12:20

Es kommen Aktionen eine toller als die nächste. Wie kann man auf die Idee kommen, die Leute für eine (!) Maske anstehen zu lassen? Zu Tausenden, ohne auf den Abstand zu achten? Mir fehlen einfach die Kommentare.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon charlotte12 » Mo 20. Apr 2020, 20:10

man fällt ja wohl schon mit eingestelltem Bluthochdruck und Asthma darunter

Mit Asthma laut RKI zwar schon, wenn man genauer nachliest, dann aber eher nicht bzw es fehlen einfach noch die genauen Daten. Aber ansonsten gesunde Menschen mit einfachem Asthma und normaler Lungenfunktion tauchen bei den schweren Covid-Fällen nicht auffällig häufig auf. Im Gegenteil, irgendwo wurde sogar ein protektiver Effekt diskutiert. Nur zur Teilberuhigung, bei Bluthochdruck und hohem Alter sieht das natürlich leider anders aus.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon Rabaukenmama » Di 21. Apr 2020, 20:34

Ich habe schon 2x aus verschiedenen (ärztlichen) Quellen gehört dass gut eingestellter Bluthochdruck (ebenso wie gut eingestellte Diabetes) für sich keine Risikofaktoren für covid19 sind.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 21. Apr 2020, 20:49

Ich vestehe nicht wo die ganze Wissenschaft ist. Haben wir für so was kein Geld? Hat jemand die Frage geklärt, ob Kinder sich überhaupt anstecken? Warum testet man nicht wahlweise 10 Schulen mit und ohne Tirolkontakt in den Ferien einfach durch? Wenn man die schon erkrankten Kinder kennt, wäre es möglich als nächstes ihr Familienkreis zu testen, um abschätzen zu können, wie weit die Kinder es ausgetragen haben. Stattdessen diskutiert die Politik mit Null Grundlage, was zu öffnen, und was zu schließen wäre, und dann mit Blatt vor dem Mund oder ohne. Warum testet man die Masken nicht zwei Wochen lang in einer großen Stadt, bevor man alle dazu verdonnert? Mir schmerzt es, wie viel Müll die Einwegmasken verursachen. Wenn es alles für die Katz ist, ist das echt unnötig. Langsam habe ich das Gefühl, dass mit viel politischem Engagement eine schwarze Katze im Dunkeln gejagt wird.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon Bliss » Di 21. Apr 2020, 21:57

Es gibt bereits Studien. Z.B wurden im italienischen Dorf Vò im Abstand von 2 Wochen praktisch alle Bewohner getestet, da hatten Kinder sogar eine höhere Ansteckungsrate (ich glaube 10 statt 7%)

Lediglich in Island kam ein gegenteiliges Ergebnis heraus. Das könnte aber an der fehlerhaften Anweisung zur Entnahme gelegen haben, die von den Eltern durchgeführt wurde.
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Re: Schulöffnung

Beitragvon charlotte12 » Di 21. Apr 2020, 21:58

Ich habe schon 2x aus verschiedenen (ärztlichen) Quellen gehört dass gut eingestellter Bluthochdruck (ebenso wie gut eingestellte Diabetes) für sich keine Risikofaktoren für covid19 sind.

@Rabaukenmama: Ist das nur so ein Bauchgefühl von zwei einzelnen Ärzten, oder gibt es dazu eine konkrete Quelle? Wenn das nur so ein Bauchgefühl ist, haben diese beiden Ärzte konkret mit so vielen Coronapatienten zu tun, dass sie ein Gefühl dafür einwickeln konnten? Würde mich sehr interessieren, da das in meinem Umfeld gleich mehrere Menschen betrifft. Vom Gefühl her würde ich auch sagen, dass ein gut eingestellter Bluthochdruck nicht so schlimm sein kann, einfach weil das ab einem bestimmten Alter jeder zweite oder so hat und die Sterberate auch bei Älteren ja gar nicht soo hoch ist. Aber bisher habe ich nur gelesen, dass Bluthochdruck das Risiko stärker erhöht als man denken sollte plus Spekulationen, warum das so ist (ACE2 als Andockstelle für die Viren; Linksherzhypertrophie -> erhöhtes Risiko, da Coronaviren auch aufs Herz gehen, usw.). Das einzige, was ich zum Thema Bluthochdruck gehört habe und was beruhigt ist, dass es stark auf die Anzahl der Riskofaktoren ankommt und eine isolierter Bluthochdruck eben nur EIN Risikofaktor ist und dadurch das Risiko eben doch im Vergleich viel niedriger ist als beim stark übergewichtigen Kettenraucher mit Bluthochdruck und Alterszucker nach zwei Schlaganfällen und einem Herzinfarkt.
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