Re: 18 Monate und Computer???
Verfasst: So 29. Jun 2014, 13:52
Unser ältester hatte mit 2 Jahren einen Lerncomputer, aber ein richtiger Computer wäre meiner Meinung nach zu früh.
Austausch zum Thema Hochbegabte Kinder
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Fast schon eine SeelenverwandtschaftKaren hat geschrieben:Komisch angeschaut werden wir auch, aber keine fixe medienzeiten ist nur ein von vieles gründen von empörung.
Wir genauso! Naschsachen stehen zwar nicht offen rum aber jedes Kind hat eine "Naschschachtel" aus der es sich selbst bedienen kann wenn es mag. Es wird aber auch fast jeden Abend Obst zur freien Entnahme mundgerecht bereitgestellt.Karen hat geschrieben:Wir haben sogar keine süssigkeitenlimits (schokolade und weinahtsgeback liegen freizugänglich am tisch und es wird höchestens einmal am tag was genommen; verursacht immer ein "grossen augen effekt" bei besuch: " sie wird doch dick!"),
Die zu-Bett-Geh-Zeiten haben wir auch erst mit Kindergartenstart eingeführt. Notwendig sind sie eigentlich nur beim Großen, der ein Abendmensch ist und in der Früh absolut nicht wachzubekommen ist wenn er schlafen gehen dürfte, wann er will. Bei Kleinsohn sind zu-Bett-Geh-Zeiten nicht notwendig weil der ohnehin ein Morgenmensch ist und abends wenn er müde ist ins Bett fällt.Karen hat geschrieben:keine feste zu bett gehen zeiten
Bei uns dasselbe! An Kindergartentagen schaue ich aber dass etwas zu essen vorbereitet ist (bzw. sich schnell herrichten lässt) weil da meine Buben meistens hungrig heimkommen und sonst die Naschsachen gegen den Hunger gegessen werden (was zwar mal sein darf, aber kein Dauerzustand werden soll). Ansonsten wird bei uns nach Bedarf gekocht (sowohl von meinem Mann als auch von mir) und wenn jemand - egal ob Kind oder Erwachsener - keinen Hunger oder keine Lust zum essen hat, dann muß derjenige auch nicht zum Tisch kommen sondern kann sich seiner Portion später holen (sie wird bei Bedarf auch wieder aufgewärmt). Da habe ich auch schon manchmal gehört dass das so schlecht ist weil "die Kinder MÜSSEN beim Essen bei Tisch sitzen!"Karen hat geschrieben:und essenszeiten ("kinder brauchen doch feste rythmus!!"),
Detto! Das Zwangs-Teilen habe ich nie verstanden. Da lernt ein Kind gerade mal was "meines" und "deines" ist und dass es keinesfalls von jemanden anderen was nehmen darf und zeitgleich verlangt man von ihm dass es von sich jederzeit von dem, was ihm gehört, "freiwillig" was hergeben muss weil "man" ja teilt!Karen hat geschrieben: kind muss nicht teilen ("oh schlimm, sie wird es nie mehr lernen!"!),
Ich bin auch schon gespannt wann unsere beiden Buben vom gemeinsamen Schlafzimmer in ihr Zimmer "auswandern". Jede Nacht Familienbett geht aus Platzgründen nicht mehr, daher liegt eine große Matratze am Boden wo die Kinder bei Platzbedarf aus dem Ehebett "hinausgeschaufelt" werden - um ein oder zwei Stunden später wieder reinzukriechenKaren hat geschrieben: familienbett ("sie schläft sicher noch mit 18 mit uns")
Ui, von Trotzanfällen kann ich leider auch zur Genüge berichten. Mir graut schon vor der 4stündigen Zugfahrt morgen in die Klinik zum Horchi-nachstellen und die Heimfahrt am Dienstag. Beim letzten Mal hat es entweder während oder nach jeder Fahrt einen Extrem-Trotzanfall von Kleinsohn gegeben wo ich mir von einem wildfremden Mann sagen lassen musste dass ich offensichtlich unfähig bin ein Kind zu erziehen (keine Ahnung was er mit einem sich ab Boden windenden, kreischenden, um-sich-schlagenden Kind machen würde - aber eigentlich will ich´s auch nicht wissen).Karen hat geschrieben:und ein kind das im zug freulich leute abzählt, 4-1 ist 3 schreit (jemand aus 4-abteil ausgestiegen) und 5 min später ein trotzanfall bekommt weil zug 5 m weg von stationnameschield angehalten hat statt genau vor dem schild wie immer.... Es ist manchmal schwierig gegen mainstream zu schwimmen...
Ich glaube dass die Ansichten, was "gerade noch tragbar" und was "eindeutig zu viel" ist, stark variieren. Eltern mit großen Ängsten (ihr Kind könnte zu dick werden, schlechte Zähne bekommen, ein Medien-Junkie werden, keine Freunde im echten Leben finden,...) fangen meiner Beobachtung nach früher mit Limits an (weil normales, kindliches Verhalten schon als exzessiv angesehen wird) oder warten gar nicht erst ab wie sich die Situation entwickelt sondern limitieren sofort.Bliss hat geschrieben:Was sollte man auch limitieren, wenn das Kind eh nicht mehr will?
Wir brauchen auch nichts limitieren, da der Konsum sowohl von Medien als auch Süßigkeiten in Summe im Rahmen bleibt.
Anstrengend finde ich aber Leute, die glauben nur weil sie nichts reglementieren würde sich der Konsum im Rahmen halten. Das glaube ich nämlich nicht.