Re: Rollenspiele? + Kann viel, aber puzzelt nicht. Wieso?
Verfasst: Di 22. Feb 2011, 13:10
Ja, hier gabs auch gar keine Babysprache, WENN sie was sagte, waren es richtige und gut ausgesprochen und gezielt verwendete Worte.
Ich denke, das lag daran, dass es ihr vor allem um den Inhalt ging, sie also unbedingt was ausdrücken und sagen wollte.
Manche Kinder scheinen ja ganze Sätze zu sprechen bzw zu singen, was aber nur ein einziges Kauderwelsch ergibt... Die wollen dann wohl nicht wirklich was ausdrücken, sondern einfach nur "was reden" bzw "sprechen spielen".
Die gleichaltrigen Kinder hier "nuscheln" auch alle immer noch ziemlich stark, bei Tochter hatte ich oft den Eindruck, sie spricht nicht nur besser, sondern auch bewusster, konzentrierter. Sie schaute einen dann sehr konzentriert an und formulierte mitunter sogar um, wenn mans nicht gleich verstand.
Sie wiederholte auch am Anfang alles x mal, bis wir es endlich verstanden, andere Kinder dagegen gaben meist direkt auf, wenn man sie nicht gleich verstand oder wurden direkt wütend.
Und noch eine Beobachtung: Die gleichaltrigen Kinder in ihrer Krippengruppe scheinen oft was "zu erfinden" und dabei nicht ganz zwischen der Realität und Vorstellungen zu unterscheiden. Also sie erzählen scheinbar echte Geschichten aus dem Alltag, die einfach nicht zu stimmen scheinen. ("Ich war mit Mama im Zoo" oder "die Oma ist im Urlaub" und sowas.)
Wenn mir meine Tochter was erzählt, gibts IMMER einen realen Anlass, darum war ich anfangs oft fast bissle sauer, wenn eine Erzieherin etwas, was Tochter erzählte, schnell als "typisches Geschichte aus dem Reich der Märchen und Legenden" abtat.
Ich kannte das nämlich gar nicht und war etwas entsetzt, dass sie das, was Kind erzählt, so wenig ernst nahm.
Wenn ich dann weiter bohrte, kam auch tatsächlich immer heraus, dass Tochter Recht hatte. Sie erzählte mir zu Hause z.B. Sachen aus der Kita. Beispiel: "Sabine fliegt mit dem Peter in den Urlaub!"
Auf Nachfrage hin stellte sich dann heraus, dass ein Mobile mit Flugzeugen aufgehängt wurde und Tochter eine Erzieherin gefragt hatte, wer denn in dem Flugzeug drin sei. Daraufhin hatte sie gemeint, sie und ihr Mann Peter wären das und sie würden in den Urlaub fliegen.
Ich habe es, außer bei ihren Rollenspielen mit den dazu passen erfundene Geschichten, echt noch nie erlebt, dass sie totalen Quatsch erzählt hat.
Das scheint aber, wenn man den Erzieherinnen und anderen Müttern glaubt, in dem Alter gang und gäbe zu sein...
Auch das wenig babyhafte haben wir hier, sie war z.B. nie so ungestüm und unkontrolliert wie das "typische" Baby, hat weit unter einem Jahr Bücher mit dünnen Seiten vorsichtig und bewusst umgeblättert, Blumen nur zart angefasst und die Christbaumkugeln am Baum sehr vorsichtig gedreht, gewendet, aber nicht dagegen geschlagen oder gar dran gezogen.
da kamen immer Warnungen wie: "Vorsicht, das Kind schmeißt den womöglich um oder es reißt die Kugeln ab!" Und ich war immer ganz verdattert, dass man da so ne Sorge drum hatte, weil ich diese Unkontrollierte verhalten gar nicht kannte.
Sie hat auch fast immer gemacht, was man ihr gesagt hat, also wenn man sie vor etwas gewarnt hat, hat sie sich daran gehalten.
Andere Babys interessierte es meistens null, wenn die Mama" Vorsicht, nicht dran ziehen" oder sowas rief, Bücher wurden zerfleddert, Blumen total zerpflückt, und das nicht forschend, sondern einfach nur ungestüm und unkontrolliert.
Da bin ich aber nicht sicher, ob das nicht auch ganz viel ne Charakterfrage ist bzw wie viel davon was mit Intelligenz zu tun hat.
Aber meine Beobachtungen sagen mir, dass sie einfach viel bewusster mit ihrer Umwelt umging, schon mehr Außenwahrnehmung hatte, als andere Babys.
Ich kann mich an den Besuch eines ganz lieben und charakterlich an sich nicht ungestümen Mädchens, etwas älter als Tochter erinnern.
da waren die Kleinen etwa ein dreiviertel Jahr alt.
Das erste, was das Besuchskind machte war, den Bücherschrank komplett auszuräumen. Sie fegte einfach alle Bücher runter und auf einen Haufen, ohne sie eines Blickes zu würden.
Meine Toche dageben hat das NIE gemacht, sie nahm sich immer brav nur ein Buch heraus, setzte sich damit hin nd schaute es sich dann auch an.
Ich denke, das lag daran, dass es ihr vor allem um den Inhalt ging, sie also unbedingt was ausdrücken und sagen wollte.
Manche Kinder scheinen ja ganze Sätze zu sprechen bzw zu singen, was aber nur ein einziges Kauderwelsch ergibt... Die wollen dann wohl nicht wirklich was ausdrücken, sondern einfach nur "was reden" bzw "sprechen spielen".
Die gleichaltrigen Kinder hier "nuscheln" auch alle immer noch ziemlich stark, bei Tochter hatte ich oft den Eindruck, sie spricht nicht nur besser, sondern auch bewusster, konzentrierter. Sie schaute einen dann sehr konzentriert an und formulierte mitunter sogar um, wenn mans nicht gleich verstand.
Sie wiederholte auch am Anfang alles x mal, bis wir es endlich verstanden, andere Kinder dagegen gaben meist direkt auf, wenn man sie nicht gleich verstand oder wurden direkt wütend.
Und noch eine Beobachtung: Die gleichaltrigen Kinder in ihrer Krippengruppe scheinen oft was "zu erfinden" und dabei nicht ganz zwischen der Realität und Vorstellungen zu unterscheiden. Also sie erzählen scheinbar echte Geschichten aus dem Alltag, die einfach nicht zu stimmen scheinen. ("Ich war mit Mama im Zoo" oder "die Oma ist im Urlaub" und sowas.)
Wenn mir meine Tochter was erzählt, gibts IMMER einen realen Anlass, darum war ich anfangs oft fast bissle sauer, wenn eine Erzieherin etwas, was Tochter erzählte, schnell als "typisches Geschichte aus dem Reich der Märchen und Legenden" abtat.
Ich kannte das nämlich gar nicht und war etwas entsetzt, dass sie das, was Kind erzählt, so wenig ernst nahm.
Wenn ich dann weiter bohrte, kam auch tatsächlich immer heraus, dass Tochter Recht hatte. Sie erzählte mir zu Hause z.B. Sachen aus der Kita. Beispiel: "Sabine fliegt mit dem Peter in den Urlaub!"
Auf Nachfrage hin stellte sich dann heraus, dass ein Mobile mit Flugzeugen aufgehängt wurde und Tochter eine Erzieherin gefragt hatte, wer denn in dem Flugzeug drin sei. Daraufhin hatte sie gemeint, sie und ihr Mann Peter wären das und sie würden in den Urlaub fliegen.
Ich habe es, außer bei ihren Rollenspielen mit den dazu passen erfundene Geschichten, echt noch nie erlebt, dass sie totalen Quatsch erzählt hat.
Das scheint aber, wenn man den Erzieherinnen und anderen Müttern glaubt, in dem Alter gang und gäbe zu sein...
Auch das wenig babyhafte haben wir hier, sie war z.B. nie so ungestüm und unkontrolliert wie das "typische" Baby, hat weit unter einem Jahr Bücher mit dünnen Seiten vorsichtig und bewusst umgeblättert, Blumen nur zart angefasst und die Christbaumkugeln am Baum sehr vorsichtig gedreht, gewendet, aber nicht dagegen geschlagen oder gar dran gezogen.
da kamen immer Warnungen wie: "Vorsicht, das Kind schmeißt den womöglich um oder es reißt die Kugeln ab!" Und ich war immer ganz verdattert, dass man da so ne Sorge drum hatte, weil ich diese Unkontrollierte verhalten gar nicht kannte.
Sie hat auch fast immer gemacht, was man ihr gesagt hat, also wenn man sie vor etwas gewarnt hat, hat sie sich daran gehalten.
Andere Babys interessierte es meistens null, wenn die Mama" Vorsicht, nicht dran ziehen" oder sowas rief, Bücher wurden zerfleddert, Blumen total zerpflückt, und das nicht forschend, sondern einfach nur ungestüm und unkontrolliert.
Da bin ich aber nicht sicher, ob das nicht auch ganz viel ne Charakterfrage ist bzw wie viel davon was mit Intelligenz zu tun hat.
Aber meine Beobachtungen sagen mir, dass sie einfach viel bewusster mit ihrer Umwelt umging, schon mehr Außenwahrnehmung hatte, als andere Babys.
Ich kann mich an den Besuch eines ganz lieben und charakterlich an sich nicht ungestümen Mädchens, etwas älter als Tochter erinnern.
da waren die Kleinen etwa ein dreiviertel Jahr alt.
Das erste, was das Besuchskind machte war, den Bücherschrank komplett auszuräumen. Sie fegte einfach alle Bücher runter und auf einen Haufen, ohne sie eines Blickes zu würden.
Meine Toche dageben hat das NIE gemacht, sie nahm sich immer brav nur ein Buch heraus, setzte sich damit hin nd schaute es sich dann auch an.