Nur neckri, wir dürfen nicht bei aller "Bildung" im Kiga nicht vergessen, es gibt ja auch ganz normale Kinder. Wo fängt man denn da nun an und wo nicht. Für jeden einen Test? Damit man dann in Gruppen splitten kann? Es gibt ganz viele Eltern, die entscheiden sich bewusst für eine späte Einschulungm, da liegen oftmals nur Tage zwsichen den Kindern, da gibt es ganz viele Eltern die haben ganz andere Probleme und Sorgen und halten rechnen, lesen, ....gezielt von den Kindern fern.
Ich sehe das im momentanen System ganz pragmatisch. Zu viel Bildung im Kiga ist nicht kompatibel mit a) vielen Eltermn (denen das dann zu viel des Guten ist) und b) mit Schule. Schon das erlernen der Zahlen von 1-10 bei uns im Kiga im Vorschuljahr (letztes Kigajahr) hat zur Folge das die Lehrbücher für die 1.Klasse umgeschrieben werden müssten.
Bei uns sorgt schon die Buchstabenecke für Sprengstoff. Man könne doch auch mehr Spielzeug anschaffen.
Auch der Betreuerschlüssel ist unzureichend um eine individuelle kindliche Bildung in einem Kiga zu gewährleisten. Das ging nicht mal in der 330,-- Euro/Monat teuren Privatkita meiner Tochter.
In die Kinderakademie meines Sohnes dürfen nur extrem wenige Kinder und hier werden nicht mal alle genommen. Es ist wie bei einem Glücksspiel.
Also was soll es. Praxis ist Praxis, die Theorie oder das was ich gerne hätte, hat hier keinen Platz. Ich muss mit dem klar kommen, was mir geboten wird. Ich kann nicht einfach mal da hinziehen wo ich denke, da es dort besser sei, ich kann auch nicht einfach mal die Schule wechseln oder einfach mal den Sprengel. Und selbst wenn das System einen guten Eindruck macht, bedeutet das noch lange nicht, das das Kind auch damit klar kommt.
Neulich sagte mir eine Mutter, "sie komme gut mit dem System klar, wie die Lehrerin unterrichtet"- echt? Sitzt die in der Schule oder ihr Kind?
Was ist also Bildung? Wo ist sie gut, wo ist sie schlecht? Manchmal darf man nicht nur jammern, was wäre wenn, man muss eben selber die Initiative ergreifen. Neulich sagte mir eine Mutter aus der Kinderakademie, es gäbe so wenig Angebote für ihr Kind. Ich zählte ihr Möglichkeiten auf - sie stand mit offenem Mund da.
Bildung ist also immer eine Betrachtungssache. Eine Mutter neulich: "DIe Schule ist so gut, da wird so oft wiederholt. Da erwate man vom Kind keine Wunder". Ich:

Unsere Vorstellungen waren so gegensätzlich -was bitte soll Schule denn da nun wie machen? Dto. Kiga.
VLG