Re: Unglückliches kluges Kind?!
Verfasst: Fr 19. Aug 2011, 20:31
Erst mal: Entschuldigung, dass ich hier eigentlich im falschen Thread gelandet bin. Hätte besser in: "Allgemeines" gepasst, da ich ja nichts von einer Hochbegabung weiß, sondern eher sogar von dieser nicht ausgehe. Egal, zurück zum Thema.
Nachdem ich nun ein paar Tage das Thema Kindergarten bei ihm nicht mehr angeschnitten habe, kam er heute von alleine darauf:
"Also wenn der Kindergarten bis zum Abend gehen würde, das wär schlecht!" Daraufhin sagte ich ihm, dass der Kindergarten ja schon bis abends geöffnet hat, er da ja aber nicht hin gehe. Er: "Ja das wär auch schlecht". Also fragte ich ihn, warum das denn schlecht sei. Hierauf seine Antwort: Dann wär das ja noch länger und das wär eben nicht gut". Dagegen meinte ich, es sei doch gar nicht schlimm, wenn man schöne Sachen machen könnte, worauf er mir (zum wiederholten Mal) erklärte, dass es nicht viele schöne Sachen dort gäbe. Nur dies und das (Aufzählung) sei schön. Ich fügte an: "und mit Freunden spielen?". "Ja, aber es möchte ja niemand mit mir spielen!" Nachdem er uns das ein bisschen ausgeführt hat und geschildert hat, wie er fragt und wie er abgelehnt wird, hat er dann doch noch jemanden benannt, der heute gern mit ihm gespielt hat. Aber warum erzählt er dann aus heiterem Himmel solche Sachen?!
Oh man, mir hat echt das Herz geblutet! Letze Woche meinte die Erzieherin noch, es müsste ja nicht jeder ein Herdentier sein und er käm ja gut damit aus, eben keines zu sein. Im Übrigen glaubt sie, er denke auch zu viel.
Ich wusste nicht, dass das verboten ist
Super, also anscheinend kommt er mit seiner Rolle soch nicht so gut klar. Das könnte ich mir insofern auch gut vorstellen, als er in unserer Freizeit nicht den Anschein macht, Anschlussschwierigkeiten zu haben. Was läuft nur falsch?! Oder denke ich zu viel?
Nachdem ich nun ein paar Tage das Thema Kindergarten bei ihm nicht mehr angeschnitten habe, kam er heute von alleine darauf:
"Also wenn der Kindergarten bis zum Abend gehen würde, das wär schlecht!" Daraufhin sagte ich ihm, dass der Kindergarten ja schon bis abends geöffnet hat, er da ja aber nicht hin gehe. Er: "Ja das wär auch schlecht". Also fragte ich ihn, warum das denn schlecht sei. Hierauf seine Antwort: Dann wär das ja noch länger und das wär eben nicht gut". Dagegen meinte ich, es sei doch gar nicht schlimm, wenn man schöne Sachen machen könnte, worauf er mir (zum wiederholten Mal) erklärte, dass es nicht viele schöne Sachen dort gäbe. Nur dies und das (Aufzählung) sei schön. Ich fügte an: "und mit Freunden spielen?". "Ja, aber es möchte ja niemand mit mir spielen!" Nachdem er uns das ein bisschen ausgeführt hat und geschildert hat, wie er fragt und wie er abgelehnt wird, hat er dann doch noch jemanden benannt, der heute gern mit ihm gespielt hat. Aber warum erzählt er dann aus heiterem Himmel solche Sachen?!
Oh man, mir hat echt das Herz geblutet! Letze Woche meinte die Erzieherin noch, es müsste ja nicht jeder ein Herdentier sein und er käm ja gut damit aus, eben keines zu sein. Im Übrigen glaubt sie, er denke auch zu viel.
Super, also anscheinend kommt er mit seiner Rolle soch nicht so gut klar. Das könnte ich mir insofern auch gut vorstellen, als er in unserer Freizeit nicht den Anschein macht, Anschlussschwierigkeiten zu haben. Was läuft nur falsch?! Oder denke ich zu viel?