Re: Unsere Alternative zur vorzeitigen Einschulung
Verfasst: So 29. Mai 2016, 16:32
Nachtrag: Insgesamt glaube ich immer noch, dass für uns die Entscheidung für eine reguläre Einschulung die richtige war. Grundsituation war ähnlich wie bei Orangenminze: Kind kognitiv sehr weit, sozial altersgemäß bis leicht hinten mit geringer Frusttoleranz und mit dem eigenen Wunsch, erst mit 6 Jahren in die Schule zu kommen. Ebenfalls gleich war die Tatsache dass es im Kindergarten fast immer gut geklappt hat und Sohnemann immer gerne hingegangen ist.
Jetzt, 2 Monate vor dem endgültigen Kindergartenende, geht mein Sohn immer noch gerne hin. BIn schon gespannt wie es in der Schule sein wird.
Was mir insgesamt auffällt ist, dass vorzeitig eingeschulte Kinder vor allem von den Eltern der Mitschüler sehr genau beobachtet werden. Da kommen dann teilweise sogar so extreme Vorurteile raus, wie Koschka sie beschreibt (mMn kann so eine Einstellung nur den Eltern von Einzel- und Projektkindern einfallen). Fakt ist aber: wenn sie ein 6-7jähriges Kind wie ein 3-4jähriges benimmt dann wird es längst nicht so schnell Vorurteilen von anderern Eltern (nicht Kindern!) ausgesetzt sein wie wenn sich ein vorzeitig eingeschultes Kind NICHT wie ein 6jähriges Kind zu benehmen weiß (was auch immer jeder einzelne darunter versteht).
Ich hatte mal mit dem Vater von Kindergartenfreundinnen meines Sohnes ein interessantes Gespräch wegen vorzeitiger Einschulung. Ich habe dabei erzählt dass ich mich dagegen entschieden habe und warum und er meinte er würde keines seiner Kinder (mMn sowohl kognitiv als auch sozial sehr fit) vorzeitig einschulen lassen weil in der Schule seiner Erfahrung nach (die ältere Tochter war schon dort) Kinder, die jünger sind, kognitiv bestimmt überfordern würden.
Zugegeben - die Anforderungen mögen von Schule zu Schule unterschiedlich sein. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass die Dinge, die meinem Sohn im Falle einer vorzeitigen Einschulung eventuell Schwierigkeiten gemacht hätten, im kognitiven Bereich gelegen wären.
Darum gefällt mir auch Leonardas Ansatz mit dem Schule-spielen und auch langweilige bzw. längst bekannte Aufgaben einstreuen sehr gut. Für mich geht es erst mal mehr um das üben von Anpassung und sich-bewusst-machen dass Schule nicht IMMER Spaß macht als um das einüben bestimmter Fähigkeiten und das bloße Aneignen von Wissen.
Jetzt, 2 Monate vor dem endgültigen Kindergartenende, geht mein Sohn immer noch gerne hin. BIn schon gespannt wie es in der Schule sein wird.
Was mir insgesamt auffällt ist, dass vorzeitig eingeschulte Kinder vor allem von den Eltern der Mitschüler sehr genau beobachtet werden. Da kommen dann teilweise sogar so extreme Vorurteile raus, wie Koschka sie beschreibt (mMn kann so eine Einstellung nur den Eltern von Einzel- und Projektkindern einfallen). Fakt ist aber: wenn sie ein 6-7jähriges Kind wie ein 3-4jähriges benimmt dann wird es längst nicht so schnell Vorurteilen von anderern Eltern (nicht Kindern!) ausgesetzt sein wie wenn sich ein vorzeitig eingeschultes Kind NICHT wie ein 6jähriges Kind zu benehmen weiß (was auch immer jeder einzelne darunter versteht).
Ich hatte mal mit dem Vater von Kindergartenfreundinnen meines Sohnes ein interessantes Gespräch wegen vorzeitiger Einschulung. Ich habe dabei erzählt dass ich mich dagegen entschieden habe und warum und er meinte er würde keines seiner Kinder (mMn sowohl kognitiv als auch sozial sehr fit) vorzeitig einschulen lassen weil in der Schule seiner Erfahrung nach (die ältere Tochter war schon dort) Kinder, die jünger sind, kognitiv bestimmt überfordern würden.
Zugegeben - die Anforderungen mögen von Schule zu Schule unterschiedlich sein. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass die Dinge, die meinem Sohn im Falle einer vorzeitigen Einschulung eventuell Schwierigkeiten gemacht hätten, im kognitiven Bereich gelegen wären.
Darum gefällt mir auch Leonardas Ansatz mit dem Schule-spielen und auch langweilige bzw. längst bekannte Aufgaben einstreuen sehr gut. Für mich geht es erst mal mehr um das üben von Anpassung und sich-bewusst-machen dass Schule nicht IMMER Spaß macht als um das einüben bestimmter Fähigkeiten und das bloße Aneignen von Wissen.