Schulanmeldung: Hier füllt man nur recht unpersönlich einen Zettel aus. Die Direktorin kriegt man dabei nicht zu Gesicht. Nur eine Sekretärin.
Für alles Besondere muss man einen extra Termin machen.
Ich habe letzte Woche mit der sehr wahrscheinlich künftigen Direktorin (die an der "Fordern & Fördern-Schule") telefoniert, sie meinte nur, man würde durchaus schauen, dass solche Kinder extra Futter kriegen. Nun nicht in jedem Fach gleichermaßen und nicht in jeder Stunde, aber man behielte diese Kinder im Auge und sie bekämen Extra-Aufgaben.
Die Beratungskontakte zur Begabtenförderstelle bestehen wohl nicht mehr, das wäre eine Zeit lang so gewesen, dass sie einige Kollegen zur Beratung/Schulung geschickt hätten und diese ihr Wissen dann selbst an Kollegen weitergegeben haben. (Fraglich, wie viel da dann wirklich konkret an entschiedenem Wissen angekommen ist.

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Naja, mal sehen. Reden kann man viel. Da haben ich und andere hier ja schon so ihre Erfahrungen. Ich habe aber eher wenig Hoffnung.
Von einer Einschulung direkt in Klasse zwei habe ich nichts gesagt. Wir gucken erstmal, wie es läuft.
Vielleicht hat sie ja Glück und es sind mehrere Kinder wie sie in der Klasse.
Wenn wir sie in die Sprengelschule (wo die Schwester war und wo es keine Förderung gab) einschulen würden, wüsste ich immerhin auf Anhieb 3 Kinder, die sehr fix sind und vermutlich auch mit ihr in die Klasse kämen. (eines davon ihr Kinds Großcousin)
Allerdings hat uns da die Direktorin eben gesagt, dass sie aufgrund neuer Einteilung der Einzugsbereiche und schon jetzt überfüllter Klassen kaum Chancen hat, in diese Schule zu kommen.
Und das, nachdem sie letztes Jahr, als sie so bedauerte, dass sie meine Tochter nicht früh eingeschult nehmen könnte, weil die Klassen schon voll sind und wir dafür etwas zu spät dran wären, uns zugesichert hat, dass sie sich sehr auf unser Kind freut und das Kind dann in der Liste ganz oben stünde.
Ebenso hatte sie auch gesagt, dass wir dann ja immer auch über einen Sprung nachdenken könnten.
Was, nachdem ich mit der aktuellen Lehrerin Klasse 1 sprach, schon deshalb unmöglich wäre, weil die Klassen ja bis auf die maximal erlaubte Zahl voll sind.
Durch die Neueinteilung sind nun leider alle Nachbarskinder noch in der einen Schule, tw weil älter (wo wir noch zum Sprengel gehörten), die anderen, weil sie als Geschwisterkinder noch aufgenommen werden.
Wir fallen quasi als einzige raus. Das ist schon bissle doof fürs Kind.
Ich selbst war ja eh unsicher, welche Schule es werden soll und nun ganz froh, es nicht mehr entscheiden zu müssen.
Nun haben wir gar keine Wahl mehr.
Und es kann in der anderen Schule auch fast nur besser werden... auch wenn die Kleine jetzt erstmal traurig ist, das sie nicht mit besagten Kindern zusammen in die Klasse/Schule kommt.
Die Klassengröße wird wohl 25 sein, immerhin etwas günstiger als in der (ehemaligen) Sprengelschule mit 28.
(Auch zu Corona-Zeiten bleibt es dabei - hier in Sachsen werden Grundschulklassen nur gegen andere Klassen abgeschottet und nicht geteilt.)