Re: Quereinschulung ins laufende Jahr?
Verfasst: Mo 6. Feb 2006, 14:32
Hallo Klaudia, hallo Aenneli
Herzlichen Dank für Eure Mitteilungen.
Klaudia, ich finde es schade, dass es bei Deiner Tochter mit der Einschulung doch nicht geklappt hat. Aber ich bin ganz Eurer Meinung, dem Kind muss es wohl sein.
Aenneli, du hast bei Deiner Tochter ein riesen Glück, dass die Lehrerin Deiner Tochter eine Hb-Fortbildung gemacht hat. Denn es kommt sehr auf die Lehrperson an, wie ein Kind aufgefangen wird oder eben nicht. Und manchmal, habe ich das Gefühl, will auch die Lehrperson nicht, dass es funktioniert. Denn es gibt leider Lehrpersonen, die eine recht miese Einstellung haben. Dazu ein kleines Beispiel: Ich teile im Moment das Pensum mit unserem Schulleiter. Bin aber damit nicht ganz so glücklich. Ich unterrichte am Freitag in einer ziemlich happigen 6. Klasse. Ich unterrichte sehr gerne auf der Unterstufe, doch da war kein kleines Teilpensum ausgeschrieben. Und da ich unserem Schulleiter schon zugesagt hatte, informierte ich mich auch nicht weiter. So erfuhr ich später, dass die Stelle der Begabtenförderung frei geworden ist. Das ist auch ein Pensum von einem Tag. Diese Stelle hätte mich natürlich sehr interessiert, habe es leider verpasst. Diese Geschichte erzählte ich der 1.-Klass-Lehrerin. Sie antwortete : Oh, nein, diesen Job würde ich im Leben nie übernehmen wollen, da hat man es ja eh nur mit Spinnern zu tun. Und dann kommen noch die Eltern dazu, die glauben, sie haben ein hochbegabtes Kind!
Also: Wir führen in unserer Gemeinde auch eine Begabtenförderung. Doch das gibt es Lehrer mit dieser Einstellung!!!!!! Also stützt Euch bitte nicht darauf.
Ich weiss zufällig auch von andern Lehrerzimmern, wie da gesprochen wird, was man von den Eltern hält, die glauben, ein hochbegabtes Kind zu haben.
Ich finde das einfach tragisch. Die würden sich lieber mal eine Lektüre kaufen.
Klaudia, was machst du jetzt mit Deiner Tochter? Bietest Du ihr Freizeitaktivitäten an?
Ist sie froh, in den Kindergarten zurückzukehren oder wäre sie lieber in der Schule geblieben?
Meine Erfahrung ist es, dass die ersten paar Schulwochen in der ersten Klasse eben schon wichtig sind. Vielleicht war die Quereinschulung doch etwas schwierig. Vielleicht würde es besser laufen, den Schulstart in der ersten Klasse normal zu bestreiten, und wenn sie dann unterfortdert ist, sie nach etwa 10 Wochen in die zweite Klasse springen zu lassen.
Ich freue mich, wieder von Euch zu hören.
Viele Grüsse:
Nicole
Herzlichen Dank für Eure Mitteilungen.
Klaudia, ich finde es schade, dass es bei Deiner Tochter mit der Einschulung doch nicht geklappt hat. Aber ich bin ganz Eurer Meinung, dem Kind muss es wohl sein.
Aenneli, du hast bei Deiner Tochter ein riesen Glück, dass die Lehrerin Deiner Tochter eine Hb-Fortbildung gemacht hat. Denn es kommt sehr auf die Lehrperson an, wie ein Kind aufgefangen wird oder eben nicht. Und manchmal, habe ich das Gefühl, will auch die Lehrperson nicht, dass es funktioniert. Denn es gibt leider Lehrpersonen, die eine recht miese Einstellung haben. Dazu ein kleines Beispiel: Ich teile im Moment das Pensum mit unserem Schulleiter. Bin aber damit nicht ganz so glücklich. Ich unterrichte am Freitag in einer ziemlich happigen 6. Klasse. Ich unterrichte sehr gerne auf der Unterstufe, doch da war kein kleines Teilpensum ausgeschrieben. Und da ich unserem Schulleiter schon zugesagt hatte, informierte ich mich auch nicht weiter. So erfuhr ich später, dass die Stelle der Begabtenförderung frei geworden ist. Das ist auch ein Pensum von einem Tag. Diese Stelle hätte mich natürlich sehr interessiert, habe es leider verpasst. Diese Geschichte erzählte ich der 1.-Klass-Lehrerin. Sie antwortete : Oh, nein, diesen Job würde ich im Leben nie übernehmen wollen, da hat man es ja eh nur mit Spinnern zu tun. Und dann kommen noch die Eltern dazu, die glauben, sie haben ein hochbegabtes Kind!
Also: Wir führen in unserer Gemeinde auch eine Begabtenförderung. Doch das gibt es Lehrer mit dieser Einstellung!!!!!! Also stützt Euch bitte nicht darauf.
Ich weiss zufällig auch von andern Lehrerzimmern, wie da gesprochen wird, was man von den Eltern hält, die glauben, ein hochbegabtes Kind zu haben.
Ich finde das einfach tragisch. Die würden sich lieber mal eine Lektüre kaufen.
Klaudia, was machst du jetzt mit Deiner Tochter? Bietest Du ihr Freizeitaktivitäten an?
Ist sie froh, in den Kindergarten zurückzukehren oder wäre sie lieber in der Schule geblieben?
Meine Erfahrung ist es, dass die ersten paar Schulwochen in der ersten Klasse eben schon wichtig sind. Vielleicht war die Quereinschulung doch etwas schwierig. Vielleicht würde es besser laufen, den Schulstart in der ersten Klasse normal zu bestreiten, und wenn sie dann unterfortdert ist, sie nach etwa 10 Wochen in die zweite Klasse springen zu lassen.
Ich freue mich, wieder von Euch zu hören.
Viele Grüsse:
Nicole