Re: Hochbegabt? Ergoempfehlung? Verunsicherte Mutter
Verfasst: Mi 4. Mär 2020, 11:53
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Austausch zum Thema Hochbegabte Kinder
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alibaba hat geschrieben:Das Wörtchen "mal" . Zitat:Meine3 hat geschrieben: Was ist denn so schlimm daran, dass ich dir zustimme?Meine3 hat geschrieben: DA sind wir mal einer Meinung.
Unterschied erkannt?
Du kannst auf der Sachebene schreiben: Ich stimme Dir zu. Oder: Ich bin deiner Meinung. Oder: Ich sehe das ähnlich. Du kannst aber auf der Beziehungsebene schreiben - was sofort einen anderen Kontext und eine andere aussage ergibt: "Da stimme ich Dir mal zu." Oder: "Das ist einer der selten Augenblicke, wo ich Dir mal zustimmen kann." (noch so in Erinnerung gehaltene Aussage von Rabaukenmama) Und da bitte ich Dich einfach, das zu lassen.
@alibabhaNein! Du kannst die Sachebene nicht bedienen. Du schreibst und liest zu 99% in der Beziehungsebene. Das ist dein "Problem". Und dann siehst du natürlich die Unterschiede nicht. Du interpretierst und analysierst ständig in der Beziehungsebene … ich könnte deine Sätze haargenau auseinander nehmen und Dir das aufzeigen - würde natürlich zu weit führen. Im Führungskräftekompetenztraining wärst Du ein super Beispiel für den Anteil einer Pyramide wo Sachebene ist und wo Beziehungsebene. Oft werden die Stile ja vermischt ...so im Eifer eines Gefechtes …..aber wenn deine Texte in einer Prüfungsaufgabe stehen würden, wo der Prüfling Sach- und Beziehungsebene darstellen soll, dann wäre es bei Dir mega einfach.
sinus hat geschrieben:.
Sie hat sich, aus der Erfahrung heraus, dass sie manchmal was falsch versteht bzw anders an ein Problem herangeht als von ihr erwartet wird, sklavisch an das gehalten was der Lehrer gesagt hat. (sie konnte mir noch wörtlich sagen, was er gesagt hatte)
Ergebnis war, dass die 1/3 nicht zwischen 0 und 1 gesetzt hat, sondern 1/3 der Gesamtlänge des Zahlenstrahls markiert hat. Der Lehrer hatte sich da unklar ausgedrückt.
Sie selbst fand sich mal wieder oberdumm und kam aus lauter Verunsicherung nicht mal mehr drauf, warum sie in der Aufgabe in der Arbeit einfach ALLES falsch hatte. Dabei war es nur ein Denkfehler bzw eine Frage der richtigen Betrachtungsweise)
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Dass die meisten Kinder nach der Schule einen Hort besuchen und dort die Hausaufgaben erledigen, ändert nichts an deren Selbstständigkeit oder Unselbstständigkeit bzw. dem Vermögen, sich selbst und seine Aufgaben zu "organisieren". Meine Jungs erledigen ihre Hausaufgaben auch meistens im Hort. Nur weiß ich von den Betreuerinnen dort, wie es bei ihnen abläuft.sinus hat geschrieben:Bei uns machen die Grundschüler die Hausaufgaben direkt nach der Schule im Hort (in den fast alle bis mindestens 15, viele sogar bis 15:30/16 Uhr gehen). Unter Aufsicht.
Ab Klasse zwei dürfen sie auch spielen stattdessen, nur dann müssen sie es danach noch zu Hause noch machen.
Aber das macht kaum ein Kind, vermutlich auch so angeordnet von den Eltern, dass dann am späten Nachmittag/abends nicht noch was gemacht werden muss. Die machen das also fast immer brav zusammen im Hort. (Im extra Hausaufgabenzimmer, wie gesagt sogar unter Aufsicht. Also eine Erzieherin ist mit im Raum und darf angesprochen werden bei Problemen.)
Kurz gesagt - vermutlich hat mein Kind so gut wie nie zu Hause Hausaufgaben machen müssen. Kann mich nur an 1,2 mal erinnern, wo ich sie dabei "erwischt" habe in all der Zeit. Vor Arbeiten gelernt hat sie ebenfalls nicht.
Bezeichnend war ja ihre Reaktion Anfang der 5.Klasse, als ich erklärte, sie müsse jeden Nachmittag etwas Zeit für die Sachen für die Schule einplanen. Sie war völlig konsterniert und schaute mich mit großen Augen an: IN MEINER FREIZEIT WAS FÜR DIE SCHULE TUN? DEIN ERNST? WIESO HEISST DAS DANN FREIZEIT????
...Donnerstag war Elternstammtisch und sogar die Klassenlehrerin kam vorbei.alibaba hat geschrieben:Ich habe @Sinus empfohlen hier Klarheit herzustellen, ob ihre Annahme richtig ist. Wenn dem so wäre, da stimme ich Dir zu, ist das ein Druck auf das Kind, welcher, in meinen Augen, unnötig ist. Bevor man hier aber spekuliert - über die Gründe dessen: Zitat "@Alibaba, vielleicht wäre dein Sohn auch verbissen, wenn er wie das Mädchen gewusste hätte, dass man mit einer 4 in Mathe auf dem Zeugnis die Schule unfrewillig verlassen muss." , wäre es hilfreich das genau zu erfahren. Bis dahin ist es wilde Spekulation was welches Kind warum so oder eben so macht.Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Ich habe kein Zitat, sinus hat geschreiben, sie findet den Zettel nicht mehr, worauf wir hier sinus emfohlen haben, das Schulamt zu kontaktieren um sich die Klarheit zu verschaffen, ob die Forderung überhaupt rechtlich zu halten ist. Aber so lange diese Unklarheit herrscht, glauben die Kinder, dass die Kinder mit einer 4 aussortiert werden. Ob das so gut fürs Klassenklima ist, mag ich zu bezweifeln. Bei uns hat der HB-Zug nicht annähend solche Anforderungen. Ganz im Gegenteil es bleiben sogar Kinder sitzten, innerhalb des HB-Zuges.