Re: Umgang mit Fehlern, Leistungsdruck
Verfasst: Do 10. Okt 2019, 10:49
-
Austausch zum Thema Hochbegabte Kinder
https://forum.klugekinder.at/
Mein Mann und ich hatten regelmäßig Termine bei einer Familientherapeutin. Ich habe 2x jeweils ca. 9 Monate Psychotherapie gemacht (1 x wöchentlich, 1x alle 2 Wochen). Mein Mann macht seit 10 Monaten 1x wöchentlich Psychotherapie, noch laufend. Dabei geht es zum Teil auch um unseren Umgang mit unseren Kindern und unsere Einstellung. Bei der Familientherapeutin ging es nur darum.Keksle hat geschrieben:Und zuletzt: hat jemand von euch schon mal eine Therapie gemacht? Wie und wo findet man da jemand Guten? Ich bin bereit alles für.meine Kinder zu machen.
Hm, die Schule meiner Tochter ist ja nicht ganz "normal"alibaba hat geschrieben:Interessant ….. ist das normal?
Ich ging davon aus, dass man sich eben mit der Grundschul-Empfehlung "bewirbt" und die entsteht ja aus den Noten entsprechend Durchschnitt Klasse 4 bis zum Halbjahr plus ein bisschen "Geschaue" was davor in den Zeugnissen stand. Meine beiden Kinder haben keinen Aufnahmetest gemacht.
Bei uns (Brandenburg) geht die Grundschule bis zur 6. Klasse. Die Kinder wechseln also üblicherweise erst zu Kl. 7 in die weiterführenden Schulen. Einzige Ausnahme sind die Leistungs- und Begabungsklassen an ausgewählten Gymnasien im Land. In diese Klassen wird bereits nach der 4. Klasse gewechselt.alibaba hat geschrieben:Interessant ….. ist das normal?
Ich ging davon aus, dass man sich eben mit der Grundschul-Empfehlung "bewirbt" und die entsteht ja aus den Noten entsprechend Durchschnitt Klasse 4 bis zum Halbjahr plus ein bisschen "Geschaue" was davor in den Zeugnissen stand. Meine beiden Kinder haben keinen Aufnahmetest gemacht.
Die Noten meiner Kinder stimmen auch nicht immer. Die Große schreibt in Mathe regelmäßig 3er und 4er. In Physik hat sie neulich eine 5 Heim gebracht (Ursache ist klar: sie war krank und ihr fehlte Stoff). Die Große ist aber selbst genug frustriert über schlechte Noten - die braucht keinen Druck, um noch frustrierter zu sein. Die pubertären Launen halten sich bei ihr zum Glück in Grenzen und beeinflussen die schulischen Leistungen (nochalibaba hat geschrieben:
Ich glaube, dass es sich einfacher schreiben lässt "ich baue keinen Druck auf" wenn die Noten der Kinder eben stimmen.
…
Was mich dabei am meisten wormt ist eben genau die Erkenntnis, dass das Kind nicht dumm ist. Das die Leistung die es eben nicht erbringt nur darauf zurück zu führen ist, weil man denkt nur nach Lust und Laune arbeiten zu wollen. Da muss ich sagen, kann ich sehr oft nicht über meinen eigenen Schatten springen und akzeptieren die Kinder eben einfach machen zu lassen.