Re: Vorstellung und brauche bitte dringend Rat, da Früheinschulung verhindert wurde
Verfasst: Fr 20. Okt 2006, 19:57
Hallo,
wir hatten dieses Jahr auch einen Einschulungs-Marathon: Unser Sohn (4/01) sollte und wollte in die Schule. Da er fließend lesen, lautgetreu schreiben und irre rechnen konnte, dachten wir auch: toll, für begabte Kinder wird ja viel gemacht, dürfte ja kein Problem sein.
Von wegen: Hier in Berlin haben sie nämlich seit 2005 ein neues Schulgesetz, auch mit (Hoch)Begabtenförderungsanteilen. Jedoch: durch die Abschaffung der Vorklassen und der neuen Stichtagsregelung (alle Kinder, die bis 31.12. fünf Jahre alt werden, müssen zur Schule, wer bis 31.03. d. Folgejahres fünf wird, darf zur Schule und wer auch nur einen Tag später Geburtstag hat, darf auch dann nicht, wenn durch Test und Schulpsychologie und Schulärztin und Schule und Schulrat dafür plädiert wird.) Für begabte Kinder bleibt damit eine Karenzzeit von 3 Monaten.
Wir haen es dann zusammen mit der Schule, deren Profil Begabtenförderung vorsieht, geschafft, unseren Sohn als Gastkind einzuschulen, so dass er nächstes Jahr nicht gleich in die 2. Kl. springen muss. Das Schulamt hat getobt, als sie es mitgekriegt haben. Nun können sie ihn aber nicht mehr entfernen (Vertrauensschutz).
Unser Sohn geht nun seit September supergern zur Schule, wird dort mit Frühenglisch, Knobelaufgaben, Sonderaufgaben wie Vorträge erarbeiten, etc. gefördert. Und obwohl er mit Abstand der Jüngste ist und noch 8 andere sehr begabte Kinder in der Klasse sind, ist er wohl deutlich am weitesten. Wir wollen aber um jeden Preis einen weiteren Sprung vermeiden.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das letzte Jahr im Kiga wohl abgelaufen wäre, da seine Freunde ja auch alle in die Schule gekommen sind.
Tatsächlich habe ich in einer Langzeit-Studie über Frühleser, Frührechner und Frühlese/rechner gelesen, dass vorzeitiges Einschulen immer einem späteren Springen in die 2. Klasse vorzuziehen ist.
Liebe Grüße und viel Glück
Pia
wir hatten dieses Jahr auch einen Einschulungs-Marathon: Unser Sohn (4/01) sollte und wollte in die Schule. Da er fließend lesen, lautgetreu schreiben und irre rechnen konnte, dachten wir auch: toll, für begabte Kinder wird ja viel gemacht, dürfte ja kein Problem sein.
Von wegen: Hier in Berlin haben sie nämlich seit 2005 ein neues Schulgesetz, auch mit (Hoch)Begabtenförderungsanteilen. Jedoch: durch die Abschaffung der Vorklassen und der neuen Stichtagsregelung (alle Kinder, die bis 31.12. fünf Jahre alt werden, müssen zur Schule, wer bis 31.03. d. Folgejahres fünf wird, darf zur Schule und wer auch nur einen Tag später Geburtstag hat, darf auch dann nicht, wenn durch Test und Schulpsychologie und Schulärztin und Schule und Schulrat dafür plädiert wird.) Für begabte Kinder bleibt damit eine Karenzzeit von 3 Monaten.
Wir haen es dann zusammen mit der Schule, deren Profil Begabtenförderung vorsieht, geschafft, unseren Sohn als Gastkind einzuschulen, so dass er nächstes Jahr nicht gleich in die 2. Kl. springen muss. Das Schulamt hat getobt, als sie es mitgekriegt haben. Nun können sie ihn aber nicht mehr entfernen (Vertrauensschutz).
Unser Sohn geht nun seit September supergern zur Schule, wird dort mit Frühenglisch, Knobelaufgaben, Sonderaufgaben wie Vorträge erarbeiten, etc. gefördert. Und obwohl er mit Abstand der Jüngste ist und noch 8 andere sehr begabte Kinder in der Klasse sind, ist er wohl deutlich am weitesten. Wir wollen aber um jeden Preis einen weiteren Sprung vermeiden.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das letzte Jahr im Kiga wohl abgelaufen wäre, da seine Freunde ja auch alle in die Schule gekommen sind.
Tatsächlich habe ich in einer Langzeit-Studie über Frühleser, Frührechner und Frühlese/rechner gelesen, dass vorzeitiges Einschulen immer einem späteren Springen in die 2. Klasse vorzuziehen ist.
Liebe Grüße und viel Glück
Pia