Re: Nachhilfe in Mathe?
Verfasst: Fr 3. Jan 2020, 13:42
-g
Austausch zum Thema Hochbegabte Kinder
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Und da kommen wir der Sache schon näher.alibaba hat geschrieben:Yes, das unterschreibe ich.sinus hat geschrieben:Ich hatte übrigens in Klasse 7 einen Matheleher, der uns erstmal selbst hat Wege suchen lassen.
Sprich: er nannte uns das Problem und wir sollten zunächst selbst nach Lösungswegen suchen.
Das war damals das erste Mal, dass ich Mathe spannend fand und wo ich zu Hause freiwillig zusätzlich zu Hausaufgaben weiter herumgeknobelt habe...
Hast du den aber nicht, dann löst du kein einziges Problem mit Nachhilfe. Sei denn es gibt generell ein "Matheproblem", weil das Kind halt eher sprachlastig begabt ist. Dann kann Nachhilfe schon sinnvoll sein.
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Wenn man nur notenfixiert ist mag es darum gehen. Aber wenn man auf einer 3 steht ist das Ziel von Nachhilfe vielleicht eben gerade nicht diese Lehrerabhängige Komponente, sondern man möchte einfach mal kapieren, warum man das macht, was man macht um eine gute Note zu kriegen. Und dann macht es eben vielleicht auch wieder Spaß.alibaba hat geschrieben:sinus hat geschrieben:alibaba hat geschrieben:
Problem bei der Nachhilfe: das sind ja keine Lehrerkopien. Dummerweise muss man aber mit dem Lehrer da vorne im Unterricht klar kommen. Wenn der das nicht richtig erklärt oder keine Nachfragen (und seien sie noch so "dumm" oder "anders" zulässt) hast Du das Problem a) nicht mit Nachhilfe gelöst und b) immer wieder von Neuem. Die Unlust löst du nicht. Das wird deswegen kein Fach was man genauso gerne und easy macht, wie eben andere Fächer.
Naja, wie schon geschrieben - ich war auch von der Spitze ausgerechnet in dem Bereich überrascht.Auguste hat geschrieben:Und da kommen wir der Sache schon näher.alibaba hat geschrieben:Yes, das unterschreibe ich.sinus hat geschrieben:Ich hatte übrigens in Klasse 7 einen Matheleher, der uns erstmal selbst hat Wege suchen lassen.
Sprich: er nannte uns das Problem und wir sollten zunächst selbst nach Lösungswegen suchen.
Das war damals das erste Mal, dass ich Mathe spannend fand und wo ich zu Hause freiwillig zusätzlich zu Hausaufgaben weiter herumgeknobelt habe...
Hast du den aber nicht, dann löst du kein einziges Problem mit Nachhilfe. Sei denn es gibt generell ein "Matheproblem", weil das Kind halt eher sprachlastig begabt ist. Dann kann Nachhilfe schon sinnvoll sein.
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Meine Tochter ist sprachlastig begabt - zumindest nach dem, was wir Eltern und ihre Lehrer wahrnehmen.
Getestet ist sie ja nicht. Eine "Spitze" im logisch/mathematischen Bereich würde mich bei ihr überraschen (auch wenn ich das nicht gänzlich ausschließen kann).
grade exakt genau so passiert und ich mir das nicht wirklich erklären kann. Er konnte vor Schuleintritt im Zahlenraum bis ca. 130 SICHER im Kopf addieren, subtrahieren bis im Zahlenraum 50 (alles mit Zehnerübergang), und multipliziere und dividieren im Zahlenraum 20 ohne dass wir das angestoßen oder groß unterstützt haben (außer, dass wir seine Fragen beantwortet haben) und nun fragt er mich" Mama, 2+3 ergibt 5, oder?" und zählt dann mit zweifelndem Gesichtsausdruck an den Fingern abIn der ersten Klasse haben sie dann in Mathe Murmeln ausmalen und Finger zählen gelernt. Und damit fingen die Probleme an. Tochter hatte kein Mengenverständnis mehr und rechnet seitdem mit den FingernDer Zehnerübergang war plötzlich ein Riesenproblem - obwohl sie das im Vorschulalter problemlos rechnen konnte.