Re: Homeschooling?
Verfasst: Mo 31. Mai 2021, 16:32
Ich würde nicht sagen, dass eine hohe VG ein absoluter Ausschlussgrund für eine Konzentrationsschwäche ist. Aber wenn nicht zumindest EINIGE andere Kriterien für eine Konzentrationsschwäche vorliegen kann man schon davon ausgehen, dass auch keine vorliegt. Die Aussage der Lehrerin, die dein Kind (und vermutlich auch dich
) gern in eine Schublade stecken würde, ist für mich kein solches Kriterium.
Auch bei der Diagnostik von ADS, ADHS und AVWS ist ja Voraussetzung, dass das Kind in MEHR als einem Kontext auffällig ist. Wenn z.B. die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes in der Familie, bei den Großeltern und im Hort gegeben ist, aber in der Schule nicht, dann liegt das Problem nicht beim Kind sondern bei der Schule.
Diese Vorgehensweise bei der Diagnostik ist dabei absolut nicht unumstritten. Es gibt ja auch Kinder mit Wahrnehmungsstörung, die überall "draußen" kompensieren und in der Familie dann den Druck rauslassen oder die Zeit dort einfach brauchen, um "runterzukommen" und daher einfach mal gar keine Anforderungen erfüllen WOLLEN, weil sie ja hier nicht MÜSSEN. Und da wird es dann auch für gute Profis (Kinder- und Jugend-Psychiater, Kinderpsychologen, Kinderneurologen) schwierig, zu unterscheiden, ob was in der Familie nicht passt, oder ob wirklich eine Störung dahinter steckt, obwohl die Schwierigkeiten nach außen nur in einem Kontext auftreten. Aber das hat mit deinem Kleinen genau NULL zu tun.
Auch bei der Diagnostik von ADS, ADHS und AVWS ist ja Voraussetzung, dass das Kind in MEHR als einem Kontext auffällig ist. Wenn z.B. die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes in der Familie, bei den Großeltern und im Hort gegeben ist, aber in der Schule nicht, dann liegt das Problem nicht beim Kind sondern bei der Schule.
Diese Vorgehensweise bei der Diagnostik ist dabei absolut nicht unumstritten. Es gibt ja auch Kinder mit Wahrnehmungsstörung, die überall "draußen" kompensieren und in der Familie dann den Druck rauslassen oder die Zeit dort einfach brauchen, um "runterzukommen" und daher einfach mal gar keine Anforderungen erfüllen WOLLEN, weil sie ja hier nicht MÜSSEN. Und da wird es dann auch für gute Profis (Kinder- und Jugend-Psychiater, Kinderpsychologen, Kinderneurologen) schwierig, zu unterscheiden, ob was in der Familie nicht passt, oder ob wirklich eine Störung dahinter steckt, obwohl die Schwierigkeiten nach außen nur in einem Kontext auftreten. Aber das hat mit deinem Kleinen genau NULL zu tun.