Pfiffiges Kind, Freunde, rechtzeitige Einschulung und dann?
Verfasst: Sa 16. Jun 2012, 14:24
Hallo,
ich bin zum ersten Mal hier aktiv unterwegs und auf der Suche nach Antworten.
Zunächst möchte ich meinen Sohn etwas beschreiben:
Er scheint ganz pfiffig zu sein, daher wird er im Sommer mit 5,4 Jahren eingeschult (das wurde vom Kiga, der Schule, der Amtsärztin und vom Kinderarzt für gut befunden). Er kann seit einem halben Jahr lesen, einfache Rechnungen im Zahlenraum bis 100 addieren und subtrahieren durchführen. Zahlen lesen kann er im Bereich bis 10000. Er baut komplizierte Lego-Sachen so schnell zusammen, dass mir schwindelig wird. Er ist sportlich, will aber nicht in den Fußballverein, da ihm das "zu hart" ist.
Als Baby war er ein Strahlemännchen, doch er wird zunehmend ernster. Er ist seeeehr sensibel.
Ihm ist bewusst, dass er anders ist (HB haben wir nicht testen lassen). Als 2 jähriger hat er sich im Kiga schon an die Großen gehängt (damals sprach die Kinderärztin übrigens schon von einer vorzeitigen Einschulung). Vorigen Sommer ist sein "letzter Freund" in die Schule gekommen, der war schon 7, mein Sohn etwas über 4. Zu den Kindern die jetzt noch in seinem Kindergarten sind, findet er kaum Anschluss, obwohl die alle mindestens ein Jahr älter sind als er. Zitat der Erzieherin: "Ihr Sohn ist den anderen angehenden Schulkindern weit voraus".
Ich weiß, ich kann mich glücklich schätzen, dass das mit der Einschulung so problemlos durchgegangen ist. Ich freue mich, dass er in der Schule hoffentlich auf neue Herausforderungen trifft - wobei er den Lerninhalt des ersten Schuljahres schon jetzt beherrscht.
Meine Hoffnung war, dass er dort endlich auf Kinder trifft, die mit ihm auf einer Wellenlänge liegen. Er wünscht sich Freunde, weiß aber niemanden, mit dem er sich wirklich verabreden wollen würde. In unserer Straße spielt er mit den älteren Kindern, die aber nicht immer echtes Interesse an ihm haben.
Wie kann ich meinen Sohn unterstützen beim Freunde gewinnen? Ich habe Angst, dass er sich verstellt oder "nach unten hin" anpasst, nur um dazuzugehören (oh Gott klingt das arrogant. Ich meine es nicht böse). Mein Sohn agiert schon jetzt gegenüber einigen Menschen so, wie er glaubt, dass sie es haben wollen.
Was mache ich, wenn sich bereits im ersten Schuljahr Langeweile einstellt? Ich kann ihn doch nicht mit knapp über 5 Jahren in die zweite Klasse schicken.
Da sitzt nämlich sein Bruder, der gerade mal 20 Monate älter ist. Wir haben so schon genug Rivalitäten im Haus. Der Große ist auch schlau, aber nicht so drüber, glaube ich zumindest. Wie handhabt ihr das, wenn das jüngere Kind genauso weit ist, wie das ältere? Vielleicht sogar noch weiter. Wie kriegt ihr Frieden rein?
Was würdet ihr machen? Ich habe Sorge, dass wenn ich die Dinge einfach erstmal so laufen lasse, Chancen ungenutzt verstreichen bzw. sich negative Tendenzen verfestigen.
Sorry, jetzt ist es wirklich lang und auch unstrkturiert geworden, aber das sind die Themen, die mich gerade beschäftigen.
VIelen Dank im Voraus für eure Antworten
try
ich bin zum ersten Mal hier aktiv unterwegs und auf der Suche nach Antworten.
Zunächst möchte ich meinen Sohn etwas beschreiben:
Er scheint ganz pfiffig zu sein, daher wird er im Sommer mit 5,4 Jahren eingeschult (das wurde vom Kiga, der Schule, der Amtsärztin und vom Kinderarzt für gut befunden). Er kann seit einem halben Jahr lesen, einfache Rechnungen im Zahlenraum bis 100 addieren und subtrahieren durchführen. Zahlen lesen kann er im Bereich bis 10000. Er baut komplizierte Lego-Sachen so schnell zusammen, dass mir schwindelig wird. Er ist sportlich, will aber nicht in den Fußballverein, da ihm das "zu hart" ist.
Als Baby war er ein Strahlemännchen, doch er wird zunehmend ernster. Er ist seeeehr sensibel.
Ihm ist bewusst, dass er anders ist (HB haben wir nicht testen lassen). Als 2 jähriger hat er sich im Kiga schon an die Großen gehängt (damals sprach die Kinderärztin übrigens schon von einer vorzeitigen Einschulung). Vorigen Sommer ist sein "letzter Freund" in die Schule gekommen, der war schon 7, mein Sohn etwas über 4. Zu den Kindern die jetzt noch in seinem Kindergarten sind, findet er kaum Anschluss, obwohl die alle mindestens ein Jahr älter sind als er. Zitat der Erzieherin: "Ihr Sohn ist den anderen angehenden Schulkindern weit voraus".
Ich weiß, ich kann mich glücklich schätzen, dass das mit der Einschulung so problemlos durchgegangen ist. Ich freue mich, dass er in der Schule hoffentlich auf neue Herausforderungen trifft - wobei er den Lerninhalt des ersten Schuljahres schon jetzt beherrscht.
Meine Hoffnung war, dass er dort endlich auf Kinder trifft, die mit ihm auf einer Wellenlänge liegen. Er wünscht sich Freunde, weiß aber niemanden, mit dem er sich wirklich verabreden wollen würde. In unserer Straße spielt er mit den älteren Kindern, die aber nicht immer echtes Interesse an ihm haben.
Wie kann ich meinen Sohn unterstützen beim Freunde gewinnen? Ich habe Angst, dass er sich verstellt oder "nach unten hin" anpasst, nur um dazuzugehören (oh Gott klingt das arrogant. Ich meine es nicht böse). Mein Sohn agiert schon jetzt gegenüber einigen Menschen so, wie er glaubt, dass sie es haben wollen.
Was mache ich, wenn sich bereits im ersten Schuljahr Langeweile einstellt? Ich kann ihn doch nicht mit knapp über 5 Jahren in die zweite Klasse schicken.
Da sitzt nämlich sein Bruder, der gerade mal 20 Monate älter ist. Wir haben so schon genug Rivalitäten im Haus. Der Große ist auch schlau, aber nicht so drüber, glaube ich zumindest. Wie handhabt ihr das, wenn das jüngere Kind genauso weit ist, wie das ältere? Vielleicht sogar noch weiter. Wie kriegt ihr Frieden rein?
Was würdet ihr machen? Ich habe Sorge, dass wenn ich die Dinge einfach erstmal so laufen lasse, Chancen ungenutzt verstreichen bzw. sich negative Tendenzen verfestigen.
Sorry, jetzt ist es wirklich lang und auch unstrkturiert geworden, aber das sind die Themen, die mich gerade beschäftigen.
VIelen Dank im Voraus für eure Antworten
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