Hallo,
bei uns gibt es auch das Extreme in beide Richtungen.
Vor allem der kleine: Momentan weist er schon fast Züge eines Messis auf

Er kann nichts wegwerfen und bringt sogar den, in meinen Augen, Müll aus dem Kindergarten mit -
selbstgebasteltes ehemaliger Vorschulkinder, Eierkartons (nicht einen, nein, es müssen 3 auf einmal sein, obwohl sie sich zuhause stapeln), Deckel, ..... Dann wird erstmal diskutiert, was wirklich benötigt wird.
Er kann einfach alles gebrauchen, will aus allem was basteln. Sein Basteltisch sieht immer dementsprechend aus. Braucht er Platz, wird alles zur Seite geschoben und weiter gehts.
Kinderzimmer aufräumen?? Erst, wenn ich mit dem großen Müllbeutel drohe
Aaaaaber, wehe, draußen liegt ein Schnipsel Bonbonpapier, geschweige denn ein Zigarrettenstümmel oder Hundehaufen, das geht gar nicht. Dann schimpfen meine beiden um die Wette.
Meine Kinder sind der Auffassung, aufräumen sei pure Zeitverschwendung.
Wenn ich ihnen erkläre, dass sie doch alles leichter wiederfinden, wenn sie nicht alles kreuz und quer ausräumen und im Zimmer verteilen, erklären sie mir, dass aber alles gleichzeitig benötigt wird und aufgebaut werden soll.
Beim malen ist es auch interessant. Sie können beide wunderbar malen, wenn sie wollen. Da es ihnen aber selten gut genug ist, wird kurzerhand krickelkrackel gemalt, dann sieht ja keiner die "Fehler im Detail" - ob zB die einzelnen Finger die richtige Länge haben oder die Körperhaltung des Dinos stimmt)