Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon Butterbrot » Sa 3. Nov 2018, 14:40

Hallo!

Wo wir gerade so beim Druck und Grundschule sind. :fahne:
Bei unseren beiden Großen ging es auch relativ sanft zu, was sich ab dem 3. Schuljahr dann schlagartig änderte!!! :?
Dann geht es um die weiterführende Bildung.

Ehrlich gesagt, wenn gleich wir zwei völlig unterschiedliche Jungs haben, ist mein Fokus bzw mein großer Wunsch an ihre Zukunft:
Sie sollen glücklich werden und bitte nicht kriminell.
Dabei ist es mir völlig egal, ob das bei der Müllabfuhr ist, als Handwerker, in einem sozialen Beruf oder man als Student seine Laufbahn beginnt.
Natürlich gibt es Jobs, die unsere Gesellschaft eher schätzt, die deutlich über dem Lebens-Limit liegen.. als vergleichsweise andere. Das ist mir schon klar, und trotzdem hoffe ich sehr, dass unsere Lieblingssöhne für sich das Richtige finden.

Wieder zurück zum 3. Schuljahr :gruebel: Auf einmal war es längst nicht die Lehrerin alleine, die mehr Druck auf die jungen Menschlein ausübte.. Die Jungs und Mädels haben schon lange das Notensystem durchschaut, vergleichen.. sprechen unter sich selbst Bewertungen aus.
Aber eigentlich waren die Schlimmsten :twisted: die Eltern. Auf einmal wurden die eigentlich entspannten Elternabende eine heiße Diskussionsrunde bzgl was der Lehrer/ Lehrerin noch alles machen soll.. dass es in Mathe viel zu langsam zugehe.. nur so ein kleines Diktat?...Was man noch mit dem Kindern üben kann/ üben soll. :schwitz:
Zugespitzt hat sich dann das Verhalten der Erziehungsberechtigten im ersten Halbjahr von Klasse 4. Im wahrsten Sinne des Wortes haben ganz schon viel an ihrem Nachwuchs ge-zogen. Hier Nachhilfe, dort noch eine Stunde extra, da ein weiteres Übungsheft, geübt wird bei der Oma. Extreme Situationen zeigen sich dann auch Stunden-Fazit für die Erholung.
Die Kinder sind gestresst., die Eltern auch. Man tut alles, damit diese kleine Seelen nicht in den unteren Rängen landen.

Bitte nicht missverstehen, ich selbst (sofern es keine Ganztagsschule ist) für Hausaufgaben, für Übungen damit man die Grammatik besser versteht, damit es nicht wieder zum Blackout bei der nächsten Mathearbeit kommt..
Ich bin nicht für VÖLLIG OHNE DRUCK. Doch auch wir Eltern müssen uns an die Nasenspitze fassen und hin und wieder unseren Standpunkt neu überdenken.

Und so setzen wir mit unseren Ansprüchen auch den Lehrer unter Druck.


Gruß Butterbrot
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Sa 3. Nov 2018, 16:15

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon charlotte12 » Sa 3. Nov 2018, 16:30

Den von alibaba beschriebenen Effekt habe ich hier auch gerade. Zwei Jahre lang quälend langsames Schneckentempo. Und jetzt Klasse 3: zum Auftakt ein Elternabend, in dem uns mitgeteilt wurde, dass die Kinder hoffnungslos hintendran seien, und dann wurde eimerweise Stoff über die Kinder ausgeschüttet und abgefragt, Dinge, die mangels Grundlagen gar nicht verstanden werden KÖNNEN und wohl auch nicht sollen, Hauptsache auswendig gelernt und abgefragt. Waldorf ist für mich immer noch keine echte Alternative, aber es hat seine Gründe, warum ich mich neuerdings wieder für alternativen Schulsysteme interessiere.
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon BiHa » Sa 3. Nov 2018, 17:20

Bei uns wurde zum Ende der dritten Klasse schon angezogen, so dass die Noten alle noch mal absackten. Da wurde jede Woche mindestens ein Test geschrieben. Die Kinder waren gestresst, die Eltern gestresst, aber der Übergang zwischen 2. und 3. Klasse wurde nicht so schlimm. Wir waren es ja schon so gewohnt :fahne:
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon charlotte12 » So 4. Nov 2018, 14:30

Bei meinem Kind erlebe ich eine extreme Abhängigkeit von der Lehrperson. Während meiner Grundschulzeit gab es in den Hauptfächern genau eine Lehrerin für Klasse 1 und 2 und einen anderen Lehrer für Klasse 3 und 4. Meine Tochter hat fast für jedes Fach einen extra Lehrer, der bisher jährlich wechselte. Daher lassen sich die lehrerabhängen Unterschiede sehr gut beobachten - neuer Lehrer, plötzlich wird Mathe zum Lieblingsfach und Selbstläufer. Deutsch wird plötzlich zum Hass-Fach, jetzt bin ich froh, dass mein Kind in diesem Fach so weit voraus ist, dass eine Komplettverweigerung erst mal keine Rolle spielt. In Mathe erlebe ich gerade auch zum ersten Mal in der Schule überhaupt, wie es ist, wenn ein Lehrer ein Kind dort abholt, wo es steht. Meinem Kind fehlt komplett dieses strategische Lernen, weil etwas im Test drankommt. Das funktioniert nicht ohne Druck aber auch nicht mit Druck. Wenn es will, lernt es rasend schnell, sonst gar nicht. Welche Schule ist da die richtige? Ich habe gerade das Gefühl, gar keine...
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Mo 5. Nov 2018, 10:59

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Mo 5. Nov 2018, 11:14

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Mo 5. Nov 2018, 12:22

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon Bliss » Mo 5. Nov 2018, 13:03

Bei uns sind die Quoten derjenigen, die das Gymnasium wieder verlassen müssen geringer, also Klassen zusammengelegt werden mussten bislang bei meinen Kindern nicht. Die meisten gehen im Laufe der 6 ten freiwillig zurück, in der anderen Jahrgängen sind es nur einzelne. Ich kenne die Noten der Kinder ja nicht im einzelnen, aber es sind schon eher die, die von anfang an gekämpft haben.

Die Nachmittagskurse sind gut nachgefragt, den Wissenschaftskurs haben haben mehr als die Hälfte des Jahrgangs belegt, da machen sie aber auch echt tolle Sachen.

Unsere nächstgelegene Realschule nimmt tatsächlich keine Kinder mehr auf, die platzt von Anfang an aus allen Nähten. Manchmal muss sogar auf andere Landkreise ausgewichen werden. Es gibt aber noch die Wirtschaftschule als Alternative, da gehen die meisten Abgänger hin.
Bliss
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Di 6. Nov 2018, 09:23

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