Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

ganz allgemein zu Kleinkindern, ob nun aufgeweckt, klug oder hochbegabt

Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon sinus » Di 29. Nov 2011, 12:51

Ich habe mal eine Frage aus Interesse. Vielleicht weiss hier jemand ja etwas dazu oder hat schon ähnliche Beobachtungen gemacht.

Ich habe jetzt 2x mit Tochter "Differix" gespielt. Ein altes noch aus meiner Kindheit, etwas schwieriger, als die, die derzeit von Ravensburger im Handel sind. (Angeben ab 5 Jahre.)
Wer nicht kennt: das sind so Tafeln mit 9 fast identischen Bildern, die sich jeweils nur um kleine Details unterscheiden und man muss kleine Kärtchen zuordnen, die dann exakt gleich aussehen.
Das ist teilweise ganz schön kniffelig und ich selbst muss immer sehr genau hinschauen, ehe ich den richtigen Platz finde.
Ich nehme immer ein Kärtchen und schaue mir die Bilder auf der Tafel dann relativ systematisch an, vergleiche Details um den richtigen Platz für das Kärtchen zu finden.

Ich nahm also ein Kärtchen und zeigte es Tochter. Fast direkt udn scheinbar ohne groß hinzuschauen, also echt in Sekundenschnelle! - zeigte sie auf den Platz, wo das Kärtchen hinpasste!
Ich selbst musste immer erst noch ausführlich die Details vergleichen, ehe ich sicher war, aber fast immer war es tatsächlich der richtige Platz. Ich staunte nicht schlecht.
Das klappte allerdings nur ein paar Mal hintereinander (die ersten 3-4 Kärtchen), aber doch so, dass es kein Zufall gewesen sein kann.
Danach zeigte sie dann relativ willkürlich oder eben nur fast richtig. Als ich sie drauf hinwies, auf was sie achten muss, welche Details sie vergleichen muss, klappte es wieder etwas besser, aber die Trefferquote war wesentlich geringer, als die ersten Blitzentscheidungen.
Beim ersten Mal spielen (da war sie rund zweidreiviertel) dachte ich noch, dass es Zufall gewesen sein muss.
Nun hat sie sich das Spiel gestern mal wieder aus dem Schrank geholt und es lief wieder genauso ab!
Erst mehrere blitzschnelle, richtige Entscheidungen hintereinander (schneller, als ich selbst gucken konnte!) und dann klappte es plötzlich nicht mehr so gut. Und wenn sie es "systematisch" wie ich anging war die Trefferquote auch wieder eher mittelmäßig.

Es muss also irgendwie so sein, dass sie instinktiv und spontan Muster sehr gut wiedererkennt, ohne dass bewusstes Denken einsetzt. In dem Moment, wo die Konzentration nachlässt bzw. sie anfaengt nachzudenken, klappt es nur noch mäßig.
Kennt ihr sowas auch? Hat jemand eine Erklärung dafür? Ist das "normal" und haben wir das nur verlernt, weil wir oft gleich die "Denkmaschine" einschalten?
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon alibaba » Di 29. Nov 2011, 13:17

Kinder haben noch Synapsen die sich ganz anders verschalten, als bei uns! Aus diesem Grund sehen Kinder anders und schlagen uns im Memory! Es wäre fatal und grundverkehrt wenn man den kleinen Kindern seine Denkweise beibringen will, das geht oft schief und ist zudem vollkommen unnütz. Lass es so, wie es ist, das ist vollkommen logisch und sinnvoll. VLG
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon sinus » Di 29. Nov 2011, 14:13

Ich will ja gar nichts ändern oder ihre irgendwelche Methoden beibringen, ich habe nur meine Beobachtungen beschrieben, die mich erstaunt haben und es interessiert mich jetzt, was dahinter stecken könnte.
(Und natürlich erklärt man, wenn Kind einen Fehler gemacht hat, automatisch warum das jetzt nicht richtig war und worauf sie achten sollte, ums richtig zu machen!)
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon calimero » Di 29. Nov 2011, 14:24

Moin sinus!

Das Spiel hat Sohn zum grad kürzlich vergangenem 3. Geburtstag bekommen.
Und genau so wie du beschreibst, lief es beim ersten und dann wiederholten Spiel auch bei uns ab.
Kurz drauf schauen und dann sofort richtig. Und dann auch nur die ersten vier Karten oder fünf.

Warum wieso, keine Ahnung. Er spielt es aber nicht so gern. Bei uns kommen grad die Puzzel zurück.

Sonst kann ich nix schlaues dazu sagen. :)
Lieben Gruß
calimero
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon sinus » Di 29. Nov 2011, 15:27

Hallo Calimero, das ist ja sehr interessant, dass es bei euch auch so ist!
Puzzle sind hier immer noch out. Mal schaun, ob und wann sie die wiederentdeckt.
Sie malt und knetet dafür sehr viel und wir spielen neuerdings Gesellschaftsspiele.
Mensch ärgere dich nicht (mag sie soso-lala), das Stapelspiel Tier auf Tier von Haba, Obstgarten, Halli Galli Junior (da ist sie aber relativ langsam bzw traut sich nicht gleich zu klingeln) und Schokohexe.
Bei Letzterem staune ich auch immer, wie schnell sie überblickt, welche der 6 geforderten Motivkarten ihr noch fehlt.
Das scheint sie ebenfalls manchmal schneller zu sehen, als ich.
Memory mag sie komischerweise nicht so besonders bzw. greift sie meist genau ein Kärtchen daneben. (Genau wie ich ;))
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon heinerprahm » Di 29. Nov 2011, 15:52

@ Sinus

Um eine sinnvolle Antwort geben zu können, ist es wirklich hilfreich bei solchen Themen, das Alter Deines Kindes (bzw. Deiner Tochter *ina, ich würde im Internet grundsätzlich Namen vermeiden und nur das Alter nehmen) hinzuschreiben, denn sie dürfte jetzt (wie meine Tochter auch) kurz vor ihrem 3 Geburtstag stehen.

Unsere Tochter stand am Samstag auf und sagte "Ich möchte zu Ikea", meine Frau hatte Geburtstag und auch wenn ich Ikea und das ewige Gelatsche hasse, habe ich mich dennoch entschlossen diesen "Familienausflug" mitzumachen. Meine Tochter, kaum angekommen stürmte am Spieleparadies und der Spielzeugabteilung vorbei, wuselte sich durch die Gänge (nicht ohne jedes Sofa auf Sprungtauglichkeit auszutesten), um dann endlich in der Stoffzuschnittabteilung auf einem von diesen Asterix und Obelix ähnlichen Stühlen zu hocken um ganz alleine mit dem TouchScreen-Computer Memory zu spielen und mit dem Finger zumalen auf einer der dort stehenden Computersäulen (ich habe die nie gesehen, gut ich muss auch gestehen ich war auch erst drei mal bei Ikea ;O) und das kann sie wirklich perfekt, ohne jede Anleitung oder Hilfe.

Sie wird Ende Januar 3 Jahre alt und wir spielen hier zu Hause Spiele für 4-5 Jährige, jetzt hat sie von Aldi den Zauberkasten bekommen und lässt die Kaninchen verschwinden oder lässt die Kugel magisch über den Tisch wandern (sie sagt dann: "Focus Marrokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater") und das macht sie wirklich sehr gut.

Und jetzt zu Deiner Frage, ich denke nicht das unsere Tochter all das was sie macht "reflektiert", sie sorgt einfach für ihr eigene Bedürfnissbefriedigung, so wie wir das auch machen ohne groß nachzudenken, Mustererkennung ohne bewusstes Denken da ist sie Spitze, meine Frau kann im Memory (ohne Glück) gegen sie nicht mehr gewinnen.

Liebe Grüße
Heiner
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon sinus » Di 29. Nov 2011, 16:10

Sorry Heiner. Ich muss mir mal eine entsprechende Sig zulegen... Tochter wird nächste Woche drei.
(Aber in dem Falle war ja klar, dass es sich zumindest um ein Kleinkind handelt.)

Mich bewegt die Frage, ob es nun eine "besondere" Leistung eines "besonderen" Geistes ist, dass sie Muster binnen Mikrosekunden wiedererkennt und dabei so viel schneller ist als ich. Also das ist ja ein ganz anderer Vorgang im Kopf, als wenn ich das Spiel mache und Details Stück für Stück abgleiche.
Mit Gedächtnis wie beim Memory hat das ja eher nichts zu tun. Eher mit Wahrnehmungsgeschwindigkeit bzw. "spontaner" Mustererkennung.
Oder ob das typisch ist für Kleinkinder und wir vielleicht nur verlernt haben, diese Fähigkeiten einzusetzen / zu benutzen.
Und wieso das nur die ersten paar Male klappt (das kommt mir bei der Geschwindigkeit fast wie Zauberei vor) und was dazu führt, dass sie danach das nicht mehr sieht.
Es scheinen ja unbewusste Abläufe zu sein und alles, was bewusster abläuft funktioniert nicht so gut.
Allein an mangelnder Konzentration wirds doch nicht liegen, sie wollte dann unbedingt noch weitere Aufgaben loesen und blieb auch am Ball. Allerdings kostete es sie dann sichtlich Anstrengung, was die ersten Male einfach nur ein spontanes zeigen war.

Bei dem schönen Spiel SET (kennt ihr das?) erlebe ich es übrigens ab und an auch, dass ich direkt ein Set finde, ohne erst die Spielfläche "gescannt" zu haben bzw noch bevor ich selbst weiss, wie mir geschieht. Also ich SET rufe, auch ganz sicher bin, dass da eines ist, es aber dann zusammensuchen muss. Also dass ich da unbewusst was wahrgenommen habe und es dann erst "an die Oberfläche" holen muss. Aber das ist eher die Ausnahme und man könnte es auch darauf zurückführen, dass nach einigen Malen spielen einige typische Sets gespeichert sind und nicht erst bewusst zusammengesucht werden müssen.
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon heinerprahm » Di 29. Nov 2011, 16:32

sinus hat geschrieben:Sorry Heiner. Tochter wird nächste Woche drei.


@ Sinus ... Ich weiß ... weil es ja selten genug ist Kinder gleichen Geschlechts im fast gleichen Alter zu haben die ähnlich "drauf" sind, daher lese ich bei Dir auch immer wirklich sehr gerne mit !!!

Meine Frau hatte ja Geburtstag und da waren jetzt ja auch Freunde und neue Bekannte da (mit deren Kindern), und das ist ja schon "gesiebt" (also es ist wirklich 'schwer' Freund(in) meiner Frau zu werden, ich spreche da aus Erfahrung ;O)... und da sind 4-5 jährige dabei die sind "weiter" und "pfiffig" und "schnell" ... aber die sind min. 2 Jahre älter und sie betrachten unsere Tochter (die nicht mal 3 ist) als völlig gleichwertige Spielpartnerin (und wir halten uns da gezielt völlig raus) ...

Das Einzige was wir sehr merken ist, dass sie mit ihren distanzierten Emotionen oft im direkten Kontakt aneckt, andere Kinder sind so überschwänglich und wollen alles vereinnahmen, wenn das passiert geht unsere Tochter sofort auf maximale Distanz, aber wenn das alle "zivilisiert" läuft, dann dreht sie auch gerne mal selber auf und läuft "Happi Bürste tu ju" singend 1 Stunde durch die Flure !!!

Liebe Grüße
Heiner
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon sinus » Di 29. Nov 2011, 16:55

@heiner: Ich glaub, meine Tochter kann gegenüber deinem Töchterlein nicht ganz mithalten. :)
Was logisch/kognitives betrifft vor allem. (Allerdings ist sie sehr phantasiebegabt und redet wie ne Große.)
Wie weit zählt deine Tochter eigentlich jetzt? (Also abzählen, nicht aufzählen.)
Und sie schrieb doch auch so früh schon am PC Worte, wie hat sich das weiterentwickelt?

Diese überschwängliche kann meine Tochter auch nicht leiden. Wir amüsieren uns immer über ihr anderen Kindern gegenüber oft und inzwischen sehr energisch vorgetragenes: "Eh, lass mich in Ruh!" - unser "Fräulein rühr-mich-nicht-an".
Sie geht auch oft lieber auf Distanz und schaut oder kehrt die "Besserwisserin" heraus und zeigt und erklärt alles.
Neulich war ihr älterer Neffe zu Besuch und die zwei haben toll und ganz alleine (ohne Erwachsene) zusammen Brettspiele gemacht. Es war sehr niedlich, wie sie ihm die Regeln versucht hat zu erklären!

Liebt eure Tochter eigentlich auch Märchen und Geschichten so sehr?
Tochter lebt derzeit fast nur für und in Märchen.
Neulich fragte sie mich: "Was wäre gewesen, wenn die Mama vom Schneewittchen nicht gestorben wäre?"
Das war das erste Mal, wo sie so eindeutig über (Handlungs-)Alternativen nachdenkt, das ist noch neu hier.
Sehr nett auch die Frage "Wie ist Rapunzel eigentlich in den Turm hineingekommen?". (Äh, keine Ahnung. Eingemauert worden???)

Aber das alles hat mit meiner Ausgangsfrage wenig zu tun... Irgendwie fehlt mir noch eine befriedigenden Antwort.
Du hast doch schon IQ-Tests gemacht, Heiner, oder? Mustererkennung spielt doch da auch eine Rolle, nicht?
Also besteht da sicherlich schon ein Zusammenhang... ich wüsste wirklich zu gern mehr darüber.
Also z.B. wie die Mustererkennung abläuft und wo da der Zusammenhang zum IQ sein könnte.
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Re: Fragen zur Informationsverarbeitung/Prozesse

Beitragvon heinerprahm » Di 29. Nov 2011, 19:13

sinus hat geschrieben:@heiner: Ich glaub, meine Tochter kann gegenüber deinem Töchterlein nicht ganz mithalten. :)


Also ich bin ja hier, um auch mal irgendwelche realistischen Vergleiche zu haben, deine Tochter ist so ein guter Vergleich.

sinus hat geschrieben:Was logisch/kognitives betrifft vor allem. (Allerdings ist sie sehr phantasiebegabt und redet wie ne Große.)
Wie weit zählt deine Tochter eigentlich jetzt? (Also abzählen, nicht aufzählen.)
Und sie schrieb doch auch so früh schon am PC Worte, wie hat sich das weiterentwickelt?


Also unser Tochter schreibt ihren Namen, Mama, Papa kennt "alle" Automarken (z.b. auch einen Dacia) hat derzeit vor allem Probleme mit dem Schlafen (im Grunde unser, besser das Problem meiner Frau, weil ich bin meistens noch wach), Nachts um 4 Uhr wacht sie gerne mal auf und dann diskutieren wir bis 6-7 Uhr über alles Mögliche und immer sind "Schogulagas" und "Worugas" dabei, also ein ein kleiner Mensch und ein kleine Spinne und die diskutieren dann mit ...

Also rein objektiv zählt sich bis 20 in 2 Sprachen und in Englisch (Ten green bottles are standing on the wall) bis 10.

Sie zählt nicht nur genau ab, sondern weiß auch was zuviel ist ("Mama nur eine Tasse Reis"), also man (ich-wir) brauchen ihr da nichts mehr erzählen.

sinus hat geschrieben:Diese überschwängliche kann meine Tochter auch nicht leiden. Wir amüsieren uns immer über ihr anderen Kindern gegenüber oft und inzwischen sehr energisch vorgetragenes: "Eh, lass mich in Ruh!" - unser "Fräulein rühr-mich-nicht-an".
Sie geht auch oft lieber auf Distanz und schaut oder kehrt die "Besserwisserin" heraus und zeigt und erklärt alles.
Neulich war ihr älterer Neffe zu Besuch und die zwei haben toll und ganz alleine (ohne Erwachsene) zusammen Brettspiele gemacht. Es war sehr niedlich, wie sie ihm die Regeln versucht hat zu erklären!


Also am besten lässt sich das am Thema Klo erklären, sie ist ja schon seit vielen Monaten trocken und jetzt ist es so das sich 103 cm groß ist und alleine auf das Klo un ihre Extra-Brille kommt und wir dürfen jetzt nicht mal mehr fragen, sie macht alles alleine.

sinus hat geschrieben:Liebt eure Tochter eigentlich auch Märchen und Geschichten so sehr?
Tochter lebt derzeit fast nur für und in Märchen.
Neulich fragte sie mich: "Was wäre gewesen, wenn die Mama vom Schneewittchen nicht gestorben wäre?"
Das war das erste Mal, wo sie so eindeutig über (Handlungs-)Alternativen nachdenkt, das ist noch neu hier.
Sehr nett auch die Frage "Wie ist Rapunzel eigentlich in den Turm hineingekommen?". (Äh, keine Ahnung. Eingemauert worden???)

Aber das alles hat mit meiner Ausgangsfrage wenig zu tun... Irgendwie fehlt mir noch eine befriedigenden Antwort.
Du hast doch schon IQ-Tests gemacht, Heiner, oder? Mustererkennung spielt doch da auch eine Rolle, nicht?
Also besteht da sicherlich schon ein Zusammenhang... ich wüsste wirklich zu gern mehr darüber.
Also z.B. wie die Mustererkennung abläuft und wo da der Zusammenhang zum IQ sein könnte.


Ich berichte noch ein bisschen mehr gerade etwas wenig Zeit, aber es gibt viel zu berichten ...

Liebe Grüße
Heiner
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